Museumsfabrik eröffnet Ausstellung mit Pritzwalker Panoramen

Pritzwalk. Die Museumsfabrik Pritzwalk lädt zum internationalen Museumstag am Sonntag, 19. Mai, zu einer Vernissage und zu einem Blick hinter die Kulissen der Museumsarbeit ein. Die Abschlussarbeiten des Kunstseminar-Kurses des Pritzwalker Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasiums bieten einen modern inszenierten Panoramablick in die Geschichte der Stadt.

Um 14 Uhr wird die neue Ausstellung für das Publikum eröffnet, ab 15 Uhr sind Interessierte zu einer Führung durch die Werkstatt des Museums eingeladen. Die Aufgabe, die Kunst- und Deutschlehrerin Elke Grämer ihren Schülern gestellt hatte, war komplex und vielschichtig.

Komposition aus Elementen und Techniken

Sie sollten historische Ereignisse der Region in bildnerischer Form auf großformatigen Bannern umsetzen. Bemerkenswert ist dabei die Komposition aus zeitgeschichtlichen und modernen Elementen und Techniken, die einen Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart illustrieren.

Um sich intensiver mit dem Thema zu identifizieren, haben sich die Schüler mit den derzeitigen Lebensumständen, der Mode, den alltäglichen Gebrauchsgegenständen auf der einen Seite und der Lebenswelt der damaligen Gesellschaft andererseits beschäftigt.

Museumscafé wird geöffnet sein

Die Museumsfabrik bietet nun partizipative Ausstellungsbereiche, die erstmals für diese Ausstellung eröffnet werden. Angelehnt sind die Schülerarbeiten an die monumentalen Panoramabilder Yagdegar Asisis.

Deutlich wird das auch anhand einer im Innenhof errichteten Konstruktion, die zu einem den Besucher umgebenden Panoramablick auf den Stadtbrand 1821 einlädt.

Im Museumscafé können die Besucher selbstgebackenen Kuchen und eine Tasse Kaffee genießen.

Quelle: Stadt Pritzwalk
Foto: Ton Steinstrass/Bild aus der Ausstellung