Eleonore Lingnau-Kluge: „Leuchtende Visionen“

» Ausstellung im Schloss-Museum Wolfshagen vom 19. Mai bis zum 16. Juni

Wolfshagen. Eleonore Lingnau wurde 1913 in Danzig geboren, hatte schon früh künstlerische Interessen und wollte Musiklehrerin werden. Im Krieg verdiente sie sich ihr Geld als technische Zeichnerin und floh aus Danzig nach Mölln/Holstein. Ab 1950 lebte sie in Hamburg und studierte an der Hamburger Kunstschule, einer Berufsfachschule für Mode und Gebrauchsgrafik.

In dieser Zeit entstanden erste Gemälde, die noch von den düsteren Erlebnissen der Flucht geprägt waren. Im Lauf der Jahre wurden ihre Arbeiten farbenfreudig, oft mit schwarzen Linien konturiert. Mehr und mehr löste sie sich von den Gegenständen und schuf Abstraktionen von großer Farbintensität.

Ihre Arbeit wurde auf verschiedenen Ausstellungen gewürdigt. Eleonore (nach ihrer Heirat mit 58 Jahren Lingnau-Kluge) lebte bis 2003 in Hamburg. In Wolfshagen wird ein Rückblick auf über 50 Jahre künstlerischer Tätigkeit gezeigt. Die Eröffnung der Ausstellung ist am Sonntag, 19. Mai, um 15 Uhr. Am internationalen Museumstag ist der Eintritt frei, doch um Spenden wird gebeten. Kaffee und selbstgebackenen Kuchen gibt es für fünf Euro.

Quelle: Schlossmuseum Wolfshagen
Foto: Gabriele Teutloff