Fördermittel für Museumsvolontär in der Prignitz

Wittenberge. Das Land fördert ein gemeinsames Projekt der Städte Wittenberge und Perleberg. Perlebergs Museumsleiter Frank Riedel präsentierte am Montag zusammen mit Wittenberges Bürgermeister Dr. Oliver Hermann und Perlebergs Bürgermeisterin Annett Jura den entsprechenden Zuwendungsbescheid des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

Innerhalb des Projekts „Kriegsende 1945 im Frontgrenzgebiet Elbe – Wittenberge/Perleberg“ soll ab Anfang August eine Volontärstelle für das Stadt- und Regionalmuseum Perleberg und das Stadtmuseum „Alte Burg“ in Wittenberge eingerichtet werden.

Gutes Beispiel für die Kooperation beider Städte

Ziel ist es, die Geschehnisse zur unmittelbaren Zeit des Endes des zweiten Weltkriegs im Bereich beider Städte aufzuarbeiten. Mithilfe der Förderung können jetzt die Hälfte der Personal- und Sachkosten, der für zwei Jahre ausgelegten Stelle finanziert werden. Es handelt sich um rund 30.000 Euro.

Die ausstehende Summe teilen sich die Städte Perleberg und Witteberge. Dr. Oliver Hermann zeigte sich erfreut über die Zusage. Die geplante Aufarbeitung wäre für die Leiter beider Museen allein nicht zu leisten gewesen. Zeitgleich sei das Projekt ein gutes Beispiel für die Kooperation der Städte Perleberg und Wittenberge.

Foto (v.l.): Bürgermeister Dr. Oliver Hermann, Perlebergs Museumsleiter Frank Riedel und Bürgermeisterin Annett Jura mit dem Zuwendungsbescheid.

Quelle: Stadt Wittenberge
Foto: Martin Ferch