Motorradfahrer stirbt nach Überholmanöver auf A19

Ein Blick nach Mecklenburg-Vorpommern: Die A19 zwischen Berlin und Rostock war am Dienstag für mehrere Stunden in beide Richtungen voll gesperrt. Zwischen Malchow und Waren kam es um kurz nach zehn Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall.

Nach ersten Erkenntnissen wollte der Fahrer eines Kleintransporters einen Lkw überholen. Beim Ausscheren zum Überholen übersah er offensichtlich ein sich von hinten mit hoher Geschwindigkeit näherndes Krad.

Autobahn über Stunden gesperrt

Beim Ausweichen verlor der Kradfahrer die Kontrolle und fuhr auf den Lkw in der rechten Spur auf. Durch den Aufprall wurde das Krad in die Gegenfahrbahn geschleudert. Der 48-Jährige Kradfahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Bis in den frühen Nachmittag hinein blieb der Autobahnabschnitt voll gesperrt. Ein Gutachter kam zur Einsatzstelle. Es staute sich in beide Richtungen. Zunächst konnte die A19 wieder in Richtung Rostock, kurze Zeit später auch wieder in Richtung Berlin freigegeben werden.

Quelle: Redaktion
Fotos: Privat