Gesundheitszentrum hat sich gut entwickelt

» Ministerin Karawanskij zum Arbeitsbesuch in Wittenberge

Wittenberge. Familien- und Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij besuchte am Mittwoch das Gesundheitszentrum in Wittenberge und informierte sich dort über die Verzahnung von ambulanten und stationären Gesundheitsangeboten. An dem Termin nahmen unter anderem Landrat Torsten Uhe, Bürgermeister Oliver Herrmann und Karsten Krüger, Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Prignitz, teil.

Das Gesundheitszentrum habe seit 2006 eine gute Entwicklung genommen, stellte Krüger die Einrichtung der Ministerin vor. Als „klassische Poliklinik“ werde es mit den Facharztpraxen und weiteren medizinischen Angeboten von der Bevölkerung mit steigenden Leistungszahlen angenommen.

Demografischer Wandel ist Herausforderung

Landrat Uhe unterstrich, dass das Krankenhaus und der Landkreis große Anstrengungen unternehmen, ein breites, an den Bedürfnissen der Bürger orientiertes Leistungsspektrum in Wohnortnähe abzusichern. „So verstehen wir unseren Versorgungsauftrag im ländlichen Raum, wofür wir von der Politik Unterstützung und Planungssicherheit erwarten“, so Uhe.

 „Der demografische Wandel stellt besonders Kommunen in ländlichen Regionen vor enorme Herausforderungen“, entgegnete Ministerin Karawanskij. Hier sei Wittenberge ein echter Leuchtturm, sagte sie. Sowohl das Gesundheitszentrum als auch das Mehrgenerationenhaus, das sie anschließend besuchte, seien beispielgebende Maßnahmen, den Wandel positiv zu gestalten.

Facharztpraxen in freier Niederlassung angesiedelt

„Neben Arbeitsplätzen und Angeboten für Kinder und Familien ist eine gute medizinische Versorgung dafür ausschlaggebend. Ambulante und stationäre Gesundheitsangebote müssen stärker miteinander verzahnt und aufeinander abgestimmt werden. Das passiert hier in Wittenberge“, so Karawanskij.

Im Gesundheitszentrum Wittenberge ist neben den verschiedenen Facharztpraxen in freier Niederlassung auch eine Tagesklinik vom Kreiskrankenhaus Prignitz angesiedelt. Gesundheitsministerin Karawanskij: „Krankenhäuser bleiben auch künftig die unverzichtbaren Anker der Gesundheitsversorgung. Aber sie müssen sich zu ambulant-stationären Gesundheitszentren weiterentwickeln. Das sind Orte, an denen ambulante und stationäre Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen eine umfassende Versorgung gewährleisten. Das Gesundheitszentrum Wittenberge ist deshalb ein großes Plus für die Region um Wittenberge.“

Foto: Im Gesundheitszentrum Wittenberge erkundigte sich Ministerin Krarawanskij (l.) auch nach dem neuen Terminservice- und Versorgungsgesetz. „Wir haben uns schon immer um jeden Patienten gekümmert und einen Termin gefunden, auch ohne TSVG“, bekennt Christine Dahlke. Fachärztin für Allgemeinmedizin.

Quelle: Landkreis Prignitz (inkl. Foto)