Pritzwalk. Durchaus beeindruckt zeigte sich die Brandenburger Wissenschafts- und Kulturministerin Martina Münch beim Besuch der Pritzwalker Museumsfabrik. Sie nutzte am Rande der Kabinettssitzung in der Prignitz die Gelegenheit für eine kurze Stippvisite.

Beim Rundgang zeigten Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, Dietmar Sachs vom Rechtsamt, Museumsleiter Lars Schladitz sowie Dr. Wolfgang Simon von der Gesellschaft für Heimatgeschichte das völlig umgestaltete Bauwerk. „Das war unser größtes Projekt“, erinnerte Dietmar Sachs, der den Umbau der Tuchfabrik jahrelang begleitet hatte.

An der Finanzierung war neben dem Land Brandenburg auch die Unternehmerfamilie Quandt beteiligt. Die Ministerin staunte über die nun entstandene Synergie zwischen Bildungsteil, 30 Wohnungen und Museum.

Computersimulationen sollen helfen

Museumsleiter Schladitz erläuterte, wie später einmal die Ausstellung aussehen soll. Dabei halfen Computersimualtionen, die für die Besucher gut sichtbar aufgestellt waren. Derzeit stehen in den modern gestalteten Ausstellungsräumen noch zerlegte Textilmaschinen, teils aufgebaute Vitrinen oder ein alter Setzkasten mit Typen für Druckerzeugnisse. Alles ist im Entstehen.

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Das Ministerium hatte sich 2017 und 2018 über das Museumsförderprogramm „Kultureller Anker“ mit knapp 40 000 Euro an der Entwicklung der Museumsfabrik Pritzwalk beteiligt.

„Die Entwicklung des stadtgeschichtlich prägenden Fabrikensembles von Brauerei und Tuchfabrik zu einem modernen Museumsstandort, der den weltweit prägenden Prozess der Industrialisierung in den Mittelpunkt rückt, macht aus der Museumsfabrik Pritzwalk einen kulturellen Leuchtturm für die gesamte Region.“

Foto: Lars Schladitz, Leiter der Museumsfabrik (l.), zeigt Ministerin Martina Münch historische Drucktechniken.

Quelle: Stadt Pritzwalk
Foto: Beate Vogel


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