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Prignitz. Durch sein charakteristisches Flugbild mit dem braunroten Gabelschwanz ist der Rotmilan auffällig und allgemein bekannt. Der Rotmilan ist ein Zugvogel, der in SW-Europa überwintert. Da der Winter mild war, gab es diesen Winter eine Überwinterung in der Lenzer Wische.

„Wer nicht weit weg zieht, wenn es nicht Not tut, spart Energie und kann im neuen Jahr die besten Reviere besetzen“, weiß die Rangerin Marion Korsch von der Naturwacht zu berichten. Seit vergangenen Sonntag fliegt an der Seetorbrücke bei Lenzen wieder der Rotmilan in seinem Revier.

Population ging drastisch zurück

Schaut man im Internet auf die Website ornitho.de, sieht man, dass die Anzahl der Beobachtungen von Rotmilanen in Deutschland seit vergangenen Sonntag steigt. Über die Hälfte der Weltpopulation des Rotmilans brütet in Deutschland und dabei ist Ostdeutschland der Verbreitungsschwerpunkt.

Die Population in Brandenburg ging in den Jahren von 2014 bis 2016 um 40 % zurück. Die Hauptursachen hierfür liegen in der Verschlechterung des Lebensraumes, an der Vermehrung des Waschbäres und dem Ausbau der erneuerbaren Energien.

Keine Verschlechterung der Art in der Prignitz

In den Jahren 2015 und 2016 hat die Naturwacht zuletzt die Horstpaare dieser Greifvogelart im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe – Brandenburg erfasst. Dazu wurden Bäume mit Horsten gesucht und eingemessen und im darauffolgenden Frühjahr auf Brut kontrolliert.

Dabei konnten 60 Horstpaare erfasst werden. Gegenüber der Erfassung zehn Jahre zuvor ergab sich keine Verschlechterung der Art im brandenburgischen Teil des Biosphärenreservates.


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Quelle: Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe – Brandenburg (inkl. Foto)