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» Planänderungsunterlagen werden ab 4. März öffentlich ausgelegt / Baurecht 2020 erwartet

Wittenberge. Im Planverfahren für den Neubau des rund 18 Kilometer langen A14-Abschnitts zwischen den Anschlussstellen Wittenberge und Karstädt ist ein Meilenstein erreicht: Die mit der Projektdurchführung beauftragte Planungsgesellschaft DEGES hat die Planung für den Abschnitt abgeschlossen.

DSC_0320Im Rahmen des derzeit laufenden Planfeststellungsverfahrens werden die Planungsunterlagen vom 4. März bis 3. April an elf Orten im Einzugsgebiet der Autobahn öffentlich ausgelegt. Abhängig vom Umfang der Einwendungen ist 2020 mit dem Planfeststellungsbeschluss und damit mit Baurecht für den Autobahnabschnitt zu rechnen.

Sofern der Beschluss nicht beklagt wird, können anschließend die ersten bauvorbereitenden Arbeiten erfolgen. Über Details der Planungen informierten Vertreter der DEGES und des Ministeriums für In­frastruktur und Landesplanung Brandenburg am Montag in einer Bürgerinformationsveranstaltung im Rathaussaal Wittenberge.

Die Kosten werden vollständig vom Bund getragen

Das Vorhaben beinhaltet den Neubau der A14 inklusive des Neubaus der Anschlussstelle Wittenberge auf einer Länge von 17,8 Kilometern. Zum Projekt gehören auch die Verlegung der B189 und B195, die teilweise Verlegung der Lenzener Chaussee und die Anpassung der Kreisstraße K 7034 sowie der Neubau einer einseitigen bewirtschafteten Rastanlage.

Insgesamt 21 Inge­nieurbauwerke werden neu errichtet, außerdem Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von rund 2,5 Kilometern und Schutzeinrichtungen für Fledermäuse. Die Kosten für den Autobahnabschnitt in Höhe von  rund 158,5 Mio. Euro werden vollständig vom Bund getragen.

Zeitgleich zur öffentlichen Auslegung werden die Planunterlagen auch unter www.lbv.brandenburg.de veröffentlicht. Einwendungen gegen den Plan sind bis zum 15. Mai 2019 möglich.

Das Planfeststellungsverfahren läuft bereits seit 2009. Die ursprüngliche Planung wurde vor allem in den folgenden Punkten überarbeitet:

  • Im Rahmen der laufenden Planfeststellung wurde eine optimierte Trasse mit geänderter Linienführung zwischen Wittenberge und Dergen­thin erarbeitet.
  • Der Querschnitt der A 14 wurde reduziert, außerdem wurde die neueste Richt­liniengeneration der Fernstraßenplanung eingearbeitet.
  • Naturschutzfachliche und artenschutzrechtliche Angaben wurden aktualisiert.
  • Ein Fachbeitrag zu den Belangen der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL 2000/60/EG) wurde ergänzt.

Die DEGES plant und baut als Projektmanagementgesellschaft Bundesfernstraßen für ihre Gesellschafter, den Bund und zwölf Bundesländer. In Brandenburg realisiert die DEGES neben dem Bau der A14 unter anderem den achtstreifigen Ausbau derA 10 (südlicher Berliner Ring).

Fotos: Holger Behrmann, DEGES-Projektabteilungsleiter, erklärt Details der neue Trassenführung.

Quelle: Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (inkl. Fotos)


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