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Magdeburg (ots). Eigentlich hätte der ehemalige Mitarbeiter der Deutschen Bahn es wissen müssen, dass ein Spaziergang in den Bahngleisen lebensgefährlich ist. Da der 78-Jährige sich am Sonntag gegen 10.40 Uhr im Bereich des Magdeburger Hauptbahnhofes über die hiesigen Baufortschritte erkundigen wollte, ließ er jedoch jegliche Vorsicht außer Acht.

Bundespolizisten holten den Rentner von den Gleisen und wiesen ihn auf sein Fehlverhalten hin. Glücklicherweise ist ihm nichts passiert. Er wird nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verstoßes wegen des unerlaubten Aufenthalts auf den Bahngleisen bekommen.

Warnhinweis der Polizei:

Da diese Fälle leider keine Seltenheit darstellen, weist die Bundespolizei wiederholt auf die damit verbundenen Gefahren und mögliche schwerwiegende Folgen dieses Fehlverhaltens hin. Die Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft sehr spät wahrgenommen werden.

Außerdem geht von den vorbeifahrenden Zügen eine enorme Sogwirkung aus, die ebenfalls zu gravierenden, wenn nicht sogar tödlichen Unfällen führen kann. Züge können Hindernissen nicht ausweichen.

Ein 1200 Tonnen schwerer Zug mit 100 Stundenkilometern hat einen Bremsweg von über 1000 Metern. Kostenlose Flyer zu dieser Problematik stellt die Bundespolizei gern zur Verfügung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Magdeburg
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