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Prignitz/Potsdam. Von Ortsdurchfahrten wie in Casekow, Schweinrich, Gulben oder Hosena bis hin zum achtspurigen Ausbau eines Teilstücks des transeuropäischen Netzes, der A 10 südlicher Berliner Ring: Seit 2015 wurden etwa 1,9 Milliarden Euro für die Verbesserung von Straßen, Radwegen und Brücken im Land investiert. In diesem Jahr kommen 618 Millionen Euro hinzu. In der Summe sind dies 2,5 Milliarden Euro.

143 Projekte stehen auf der Liste, darunter viele neue Vorhaben, aber auch solche, mit denen in den vergangenen Jahren begonnen wurde (2018: 153 Projekte). Das Budget setzt sich aus Bundes- und Landesmitteln zusammen und wird für Planung, Investitionen und den Straßenbetrieb eingesetzt.

Landesbudget stabil auf einem guten Niveau

„Mit den in diesem Jahr geplanten Maßnahmen setzen wir in dieser Legislatur für die Planung, den Bau, den Betrieb und die Unterhaltung der Bundesfernstraßen und der Landesstraßen ca. 2,5 Milliarden Euro in Brandenburg um. Damit erreichen wir unser Ziel, wieder mehr in unsere Straßeninfrastruktur zu investieren.

Durch die großen Baumaßnahmen auf den Autobahnen steigen die Investitionen im Jahr 2019 auf einen Rekordwert. Wir investieren aber auch weiter in unsere Landesstraßen. Mit 158 Millionen Euro halten wir das Landesbudget stabil auf einem guten Niveau. Wir bauen weiter verstärkt an den Ortsdurchfahrten, um schrittweise die Verkehrssicherheit und die Lebensqualität in allen Teilen des Landes Brandenburg zu verbessern.

Sanierung von Ortsdurchfahrten an Bundes- und Landesstraßen

Aber auch die 12 Millionen Euro für Radwege sind ein gutes Signal. Es geht auch hier wieder aufwärts mit den Investitionen in den Neubau und die Erhaltung von Radwegen“, sagte Ministerin Kathrin Schneider heute.

Neben den Ausbau- und Erhaltungsmaßnahmen an Bundesautobahnen, sind auch die Sanierung von Ortsdurchfahrten an Bundes- und Landesstraßen, die Erneuerung von Brücken und Fahrbahnen, die verkehrssichere Umgestaltung von Knotenpunkten und der Neubau von straßenbegleitenden Radwegen geplant.

100-Millionen-Programm für Ortsdurchfahrten

Die Verkehrsverhältnisse, die Lebensqualität und die Verkehrssicherheit in den Kommunen werden mit dem 2015 gestarteten Programm verbessert. Fortgesetzt wird es auch in  diesem Jahr. Bei vielen Projekten kooperiert der Landesbetrieb Straßenwesen mit den Kommunen.

Geplant wird der Ausbau der Straßen zusammen mit kommunalen Vorhaben, der Erneuerung der Wasser- und Abwasserleitungen und der übrigen Versorgungsleitungen (Strom, Telekommunikation, Breitband), der Anlage von Geh- und Radwegen oder der Straßenbeleuchtung. In den folgenden Orten soll in diesem Jahr mit der Sanierung und dem Ausbau der Durchfahrten begonnen werden:

  • L 90 Ortsdurchfahrt Werder (PM) , 3. Bauabschnitt
  • L 16 Ortsdurchfahrt Tarmow (OPR)
  • L 49/L 54 Kreisverkehr Vetschau (OSL)
  • L 38 Ortsdurchfahrt Briesen (SPN)
  • L 13 Ortsdurchfahrt Karstädt und Postlin (PR)
  • L 794 Ortsdurchfahrt Ruhlsdorf (PM)
  • L 963 Milow, Straße, Radweg und Brücke über die Havel (HVL)
Im Jahr 2018 wurden 10 Vorhaben fertiggestellt:
  • L 50 Ortsdurchfahrt Gulben (SPN)
  • L 88 Ortsdurchfahrt  Beelitz-Heilstätten (PM)
  • L 792 Ortsdurchfahrt  Blankenfelde-Mahlow (TF)
  • L 30 Ortsdurchfahrt  Fredersdorf, 2. Teilabschnitt (MOL)
  • L 18 Ortsdurchfahrt  Rägelin (OPR)
  • L 17 Ortsdurchfahrt  Hennigsdorf, Marwitzer Straße (OHV)
  • L 59 Ortsdurchfahrt  Wainsdorf (EE)
  • L 15 Ortsdurchfahrt  Wittstock (OPR)
  • L 902 Bahnbrücke und Kreisverkehr, Abzweig Golm (P)
  • L 60 Bahnbrücke, Doberlug-Kirchhain (EE)

Die Vorhaben gehören  zu den insgesamt 70 Projekten des 100-Millionen-Programms zur Sanierung von Ortsdurchfahrten auf Landesstrassen. Seit 2015 wurden 48 Vorhaben fertiggestellt, 15 sind im Bau. Weitere 13 Projekte sind in Planung. Die Sanierung der Ortsdurchfahrten in Bad Saarow, Petersdorf (LOS), Mühlenbeck (OHV) Zeuthen (LDS), Dahlewitz (TF) und Grube  (P) können erst in den Jahren ab 2020 realisiert werden.

Die aktuelle Liste der Projekte aus dem 100 Millionen-Programm gibt es hier: www.ls.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.620817.de.

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg


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