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» Konferenz der Robert Bosch Stiftung in Berlin

Berlin/Prignitz. Seit einem Jahr arbeiten sechs Landkreise, darunter der Landkreis Prignitz, mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung GmbH an innovativen Konzepten für die Integration von Neuzuwanderern in ländlichen Räumen. Jetzt haben Vertreter der teilnehmenden Landkreise erstmals Ergebnisse aus dem Förderprogramm „Land.Zuhause.Zukunft – Integration und Teilhabe von Neuzuwanderern in ländlichen Räumen gestalten“ bei einer Konferenz in der Berliner Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung vorgestellt.

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Der Konferenz „Land.Zuhause.Zukunft – Integration und Teilhabe von Neuzuwanderern in ländlichen Räumen gestalten“ in der Berliner Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung verfolgten 200 Teilnehmer.

Mit 200 Teilnehmern aus Politik und Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, darunter 40 weitere Landkreisverwaltungen, diskutierten sie über die zentralen Herausforderungen und Chancen der Integration in ländlichen Räumen.

Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, Beauftragte der Bunderegierung für Migration, Flüchtlinge und Integration: „Im ländlichen Raum, in den Kommunen, vor Ort wird Integration tagtäglich gelebt. Unsere ländlichen Räume zeichnen sich durch hohes zivilgesellschaftliches Engagement, ein engeres soziales Gefüge und ausreichend Wohnraum aus – das sind wichtige Potenziale für eine gelingende Integration, die es im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger zu nutzen gilt, um den Zusammenhalt im Land weiter zu stärken.“

Stiftung unterstützt sechs ausgewählte Landkreise

„Ländliche Räume brauchen Zuwanderung“, sagte Sandra Breka, Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung. „Angesichts des demografischen Wandels haben viele Kommunen bereits erkannt, welche Chancen Migration für ihre künftige Entwicklung bietet. Doch um Neuzuwanderer langfristig zu binden, brauchen sie Strategien, mutige Ansätze und mehr Vielfalt in Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft.“

Die Stiftung unterstützt sechs ausgewählte Landkreise, die während der Pilotphase bis Mitte 2019 unterschiedliche Konzepte erarbeiten. Im Fokus stehen dabei Themen wie die Entwicklung eines Integrationskonzeptes, kommunales Integrationsdatenmanagement oder die Gewinnung von Migranten für Pflegeberufe.

Auch Wissensaustausch bei regelmäßigen Vernetzungstreffen, die Förderung von Modellprojekten vor Ort sowie die Entwicklung von Handlungsempfehlungen für Politik und Praxis sind Teil des Programms. Der Landkreis Prignitz steuerte auf der Konferenz seine Erfahrungen bei, wie Zugewanderte in Vereinen mitarbeiten und gefördert werden können.

Foto oben: Die Prignitzer Delegation steuerte ihre Erfahrungen bei der Integration von Zuwanderern in Vereinen bei.

Quelle: Landkreis Prignitz
Foto: RBS/Manuel Frauendorf


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