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Pritzwalk. „Den RBB grillen“ wollten die Verantwortlichen am Dienstagabend im Pritzwalker Kulturhaus. Unter diesem Motto hatte der öffentlich-rechtliche Sender Zuschauerinnen und Zuschauer sowie Hörerinnen und Hörer der Fernseh- und Hörfunkprogramme eingeladen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Viele der rund 70 Teilnehmer hatten Fragen zum Programm und zur journalistischen Arbeitsweise.

Es geht ums Geld

In der Diskussion ergriff auch der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel das Wort. „Es wäre schön, wenn der RBB über unsere Vorstellungen zum Landesentwicklungsplan berichten könnte“, sagte das Stadtoberhaupt.

Bekanntlich drängt die Stadt Pritzwalk darauf, den vollen Mehrbelastungsausgleich für Mittelzentren in Höhe von 800 000 Euro pro Jahr zu erhalten. Weil die Dömnitzstadt gemeinsam mit Wittstock als „Mittelzentrum in Funktionsteilung“ gilt, erhalten beide Städte nur 400 000 Euro.

Sichere Bundesstraße gefordert

Ebenso wichtig ist dem Bürgermeister die unbefriedigende Situation der Bundesstraße 107. Die schmale, von Bäumen gesäumte Fahrbahn ist teilweise derart eng und schlecht einzusehen, dass Unfallgefahr von ihr ausgeht.

„Man kann derzeit den Eindruck gewinnen, dass die Lausitz und ihre Probleme alles überlagern“, sagte Dr. Ronald Thiel. Er lud die Verantwortlichen des RBB ein, über drängende Fragen in Pritzwalk und Umgebung zu berichten. Andrea Fleck vom RBB nahm die Einladung an.

Foto: Wünscht sich mehr Berichterstattung übe drängende Fragen in Pritzwalk: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (l.) mit Antenne-Brandenburg-Moderator Alexander Dieck.

Quelle: Stadt Pritzwalk
Foto: Andreas König


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