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» Landrat und Bürgermeister auf Informations-Visite

Pritzwalk. Mitten in der geräumigen Produktionshalle des Zahnradwerkes Pritzwalk wird der Standort für ein neues Fräs-Zentrum vorbereitet. „Wir müssen vielseitig aufgestellt sein, um den Anforderungen des Marktes gewachsen zu sein“, erläutert Geschäftsführer Reiko Viereck.

Landrat Torsten Uhe hört aufmerksam zu. Nach dem Rundgang nimmt er mit: „Das Zahnradwerk hat sich seit der Neugründung gut entwickelt“. Es ist übrigens das 80. Unternehmen, dem ein Arbeitsbesuch gilt.

Hersteller von Zahnrädern und verzahnten Wellen
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Die neue Härterei im Zahnradwerk Pritzwalk sichert eine hohe Qualität der Zahnräder und Wellen, erläutert Reiko Viereck (m.) Landrat Torsten Uhe (2.v.l.) und Ronald Thiel (2.v.r.).

Geschäftsführer Dr. Hermann Andreas kann die erfreuliche Entwicklung mit Zahlen untersetzen. Mit 165 Mitarbeitern im Jahr 2017 gestartet, sind heute fast 200 Leute angestellt. Das deutet auf ein sehr gutes Geschäftsjahr 2018 hin.

Mit einer neuen Härterei heben sich die Pritzwalker von Mitwettbewerbern deutlich ab. Landrat Uhe nimmt sie ebenso in Augenschein wie die frühere Härterei und die Werkstattausstattung. Als gelernter Maschinenbauer hat er ein Faible dafür.

Mit rund 50 Jahren Erfahrung zählt das Zahnradwerk Pritzwalk zu den größten Herstellern von Zahnrädern und verzahnten Wellen in Deutschland. Es ist ein zuverlässiger Partner, wenn es um individuelle Lösungen geht. „Ob Zahnräder mit 100 oder 1800 Millimeter Kopfkreis – es geht immer ums Mü“, stellt Viereck heraus.

Digitalisierung, Auswirkungen eines möglichen Brexit und Ausbildung vor Ort

Deshalb investierte das inhabergeführte Unternehmen kontinuierlich in neue Fertigungstechnologien. Das Zahnradwerk arbeitet mit hiesigen Unternehmen eng zusammen. Es bedient Kunden weltweit. Made in Pritzwalk findet man in der U-Bahn in London ebenso wie im IC von Prag nach Hamburg oder im Zubringer von Hongkong-City bis zum Flughafen.

In aufgeschlossenen Gesprächen geht es um Digitalisierung, Auswirkungen eines möglichen Brexit und die Ausbildung vor Ort. Zehn Jugendlichen gibt das Unternehmen derzeit eine berufliche Perspektive. Uhe nimmt das mit Wohlwollen zur Kenntnis. Gute Erfahrungen hat das Zahnradwerk auch mit der Einarbeitung von Flüchtlingen gesammelt.

Landrat Uhe bedankt sich für die Einblicke in das Zahnradwerk und zugleich bei Bürgermeister Ronald Thiel, der sich die Zeit für einen gemeinsamen Rundgang genommen hatte.

Foto oben: Aufs Mü kommt es an, erläutert Reiko Viereck (r.) Landrat Torsten Uhe (l.) und Bürgermeister Ronald Thiel.

Quelle: Landkreis Prignitz (inkl. Fotos)


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