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Sadenbeck. Ab Montag, 1. April, soll der Wasserstand im Flachlandspeicher Sadenbeck abgesenkt werden. Der Pegel der Dömnitz wird damit vorübergehend steigen. Darüber informierte der zuständige Mitarbeiter in der Prüfstelle Wasserbau des Landesamtes für Umwelt (LfU).

Demnach sind die vorbereitenden Arbeiten für den Wasserablass im Speicher Sadenbeck bis Montag abgeschlossen, sodass dass dann die Absenkung beginnen kann. Das Wasser fließt unterhalb des Speichers in die Dömnitz.

Anordnung zur Gefahrenabwehr

Der Wasserstand dort steigt somit kontrolliert etwa auf den Pegel eines mittleren Hochwassers. Dieser Zustand wird etwa einen Monat anhalten, heißt es aus dem Landesumweltamt.

Die Obere Wasserbehörde hatte am 26. März eine Anordnung zur Gefahrenabwehr am Speicher Sadenbeck erlassen. Wer nahe der Dömnitz Anlagen, Baustellen oder sonstige Einrichtungen hat, die durch den höheren Pegel der Dömnitz beeinträchtig werden könnten, sollte jetzt Vorkehrungen treffen.

Risiko eines Dammbruchs zu hoch

Im vergangenen Jahr hatte das Land geplant, den Flachlandspeicher zurückzubauen. Der Grund: Die Staumauer ist marode und müsste für viel Geld saniert werden. Dagegen hatten sich Pritzwalk und die Gemeinde Halenbeck-Rohlsdorf (Amt Meyenburg) gewehrt.

Die Alternative war dann, dass der Wasserstand im Speicher abgesenkt und die Anlage in einen Landschaftssee umgebaut wird. Nun ist das Risiko eines Dammbruchs aber so hoch, dass sofort reagiert werden muss.

Quelle: Stadt Pritzwalk
Foto: Beate Vogel


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