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Perleberg. Wer kennt sie nicht, die kleinen grünen Wesen mit ihren Hörhörnern auf dem Kopf, die auf einem Müllberg in Schmuddelfing leben? Für Erwachsene ist die Olchi-Familie etwas gewöhnungsbedürftig, da sie doch recht merkwürdige Vorlieben für Fauliges und Stinkendes haben und sie sich in ihrer Höhle nur richtig wohlfühlen, wenn es richtig schmutzig und unordentlich ist.

Aber Kinder lieben die Kinderbuchfiguren aus der Feder von Erhard Dietl schon seit dem Jahr 1990. Die lustigen Geschichten sind wunderbar zur Leseförderung und Lesemotivation geeignet und animieren besonders Leseanfänger, sich mit einem Buch zu beschäftigen.

Wissen und Können unter Beweis stellen

Am 25. März startete die 4. Klasse der Schule an der Stepenitz und Lehrerin Doreen Hoffmann in ihr eigenes Olchi-Unterrichtsprojekt mit einem Aufgabenparcours durch die Stadtbibliothek. Hierzu wurden die Gäste um 8.00 Uhr von den Bibliotheksmitarbeiterinnen Susann Fritz und Petra Sommerfeld-Mader herzlich begrüßt.

Nun mussten die aufgeregten Schüler an sechs unterschiedlichen Stationen ihr Wissen und Können unter Beweis stellen und konnten sich bei jeder erfolgreich bestandenen Prüfung einen Lösungsbuchstaben verdienen. Es wurde gepuzzelt, gebastelt, gerätselt und endlich wurde der Müllberg einmal richtig aufgeräumt und der Müll in die richtigen Behälter für Pappe und Papier, Glas und Kunststoff einsortiert.

Urkunde und tolle Olchi-Aufkleber

Aber auch der Spaß kam beim Olchi-Tanz und Matschknödel-Zielwurf mit Wasserbomben nicht zu kurz. Das war ein toller Einstieg in das Unterrichtsprojekt, welches noch bis zu den Osterferien im Deutschunterricht in der Schule weitergeführt wird.

Am Ende erhielten alle Kinder für ihren Fleiß eine Urkunde und tolle Olchi-Aufkleber, die vom Oetinger Verlag zur Verfügung gestellt wurden. Es konnten Bücher ausgeliehen werden und 2 Mädchen nahmen voller Stolz ihre Benutzerkarten für die Bibliothek in Empfang. Für die Bibliotheksmitarbeiterinnen kam das schönste Lob von den Kindern: „Wir kommen gern in unsere Bibliothek“.

Quelle: Stadt Perleberg (inkl. Foto)


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