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Pritzwalk. Den „reizenden Raupen“ des Eichenprozessionsspinners auf dem Gebiet der Stadt Pritzwalk wird auch in diesem Jahr der Kampf angesagt. Zwischen dem 29. April und dem 31. Mai 2019 rücken Experten dem Schädling zu Leibe.

Die Brennhaare von „Thaumetopoea processionea“, wie der wissenschaftliche Name des Falters lautet, können bei Menschen schwere Hautreizungen hervorrufen, die bis hin zu allergischen Schockreaktionen reichen.

Mitteleinsatz zu Land und aus der Luft

Im Gebiet der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile ist eine Fläche von 19,41 Hektar für die Bekämpfung vorgesehen. Zum Einsatz kommt das Mittel Dipel ES (Foray ES). Für Menschen ist es bei Beachtung aller Sicherheitsvorkehrungen ungefährlich. Über 16,33 Hektar Fläche wird die Lösung aus der Luft per Hubschrauber verteilt, auf 3,08 Hektar kommen Sprühfahrzeuge zum Einsatz.

Wann genau die Raupen bekämpft werden, teilt die Stadtverwaltung Pritzwalk rechtzeitig mit. Der Termin hängt vom Schlupfzeitpunkt ab. Mit einer „Allgemeinverfügung zur Abwendung gesundheitlicher Gefahren durch den Eichenprozessionsspinner“ hat die Stadt die rechtlichen Grundlagen für die Bekämpfung der Raupen gelegt. Deren Wortlaut ist auf der Internetseite der Stadt einsehbar.

Quelle: Stadt Pritzwalk
Foto: Andreas König


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