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» Die Prignitz gewährt private Einblicke in bezaubernde Gärten und kreative Ateliers

Prignitz. Schauen, informieren und inspirieren lassen: Traditionell am ersten Sonntag im Mai öffnen sich wieder die Pforten für die „Offenen Gärten“ in der Prignitz und begeistern mit liebevoll gepflegten kleinen Frühlingsparadiesen. Zeitgleich laden rund 20 Künstler der Prignitz bei den „Offenen Ateliers“ am 4. und 5. Mai dazu ein, ihnen bei der Arbeit über die Schultern zu schauen und ihre Werke zu bewundern.

Ein Wochenende voller Inspiration, Ruhe und Entspannung erwartet Kunst- und Naturinteressierte in der Prignitz. Von 10 Uhr bis 17 Uhr können Besucher am Sonntag, dem 5. Mai, sowie am 16. Juni und 8. September die vielfältige Prignitzer Gartenlandschaft kennenlernen: Ob traditioneller Bauerngarten, Streuobstwiese, Kräuter-, Natur- oder japanischer Garten – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Für Gartenliebhaber ist es oft ein besonderes Erlebnis, hinter die Kulissen der 17 überwiegend privaten Gärten zu schauen.

Malerischen Anlagen rund um Burgen, Herrenhäuser und Schlösser

Die Kreativität beschränkt sich oft nicht nur auf den Garten: Einige Gärtner bieten Führungen an, andere Kaffee und Kuchen oder eine Lesung. Das Ausflugslokal „Grüne Oase“ bei Heiligengrabe mit dem rund 6.000 Quadratmeter großen Gartenparadies hinter dem Lokal bietet nicht nur Schwimm- und Fischteich, Streuobstwiese und Sinnestreppe, sondern auch einen Nutzgarten, der zum Naschen einlädt und eine Führung, die alle Sinne anspricht.

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Foto: Lukas Haeuser

Zur Stärkung warten im Lokal Kaffee und Kuchen. Das ArtHotel Kiebitzberg in Havelberg bietet einen Garten mit japanischen Elementen, Hochbeeten und Wildgarten. Der Kräuter- und Gemüsegarten versorgt die Hotelküche, in deren Genuss die Besucher im Wintergarten oder auf der Sommerterrasse mit Blick auf den Garten und die Havelaue kommen.

Sehenswert sind nicht nur die Privatgärten mit ihren Besonderheiten, sondern auch die malerischen Anlagen rund um Burgen, Herrenhäuser und Schlösser wie Freyenstein, Lenzen, Rühstädt oder Heiligengrabe, die oft als Gartendenkmal geschützt sind. Im Burgpark Lenzen können Naturinteressierte bei einer Führung um 14 Uhr neben dem „AuenReich“ und dem „NaturPoesieGarten“ auch blütenreiche Kräuterwiesen, Staudenbeeten, Gehölzinseln und Streuobstwiesen entdecken, die beispielsweise zahlreichen Schmetterlingen und Heuschrecken ideale Lebensbedingungen bieten.

20 offenen Ateliers der lebendigen und vielfältigen Kunstszene

Im Gutspark Groß Pankow erwartet die Besucher am 16. Juni um 11 Uhr eine Führung durch den vier Hektar großen biedermeierlichen Park, der 1827 angelegt wurde und alte, artenreiche Baumbestände wie eine 300-jährige Eiche umfasst.
Die bezaubernden Gärten und Landschaften der Prignitz faszinieren nicht nur Besucher, sondern auch Künstler und Kunstliebhaber: Inspiriert von malerischen Landschaften und einer beeindruckenden Naturszenerie pulsiert die kreative Ader in der Prignitz besonders stark. Kunstvolle Einblicke in die Prignitzer Ateliers bieten sich am 4. und 5. Mai bei den „Offenen Ateliers“.

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Foto: Corporate Art

Von 11 Uhr bis 18 Uhr lernen Besucher in 20 offenen Ateliers die lebendige und vielfältige Kunstszene kennen und schauen den Künstlern bei ihrer Arbeit über die Schulter. Geöffnet hat beispielsweise das Atelier des Künstlers Horst Oppenhäuser im idyllischen Künstlerdorf Breetz. Besucher können hier verschiedene Naturszenerien in Öl und Aquarell bewundern.

„Für alle, die sich gerne selbst einmal als Künstler ausprobieren wollen, bietet Horst Oppenhäuser auch regelmäßig Malkurse sowie Pauschalen mit Übernachtungen und Malkursen an“, empfiehlt Mike Laskewitz, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Prignitz e.V.

Quelle: Tourismusverbandes Prignitz e.V.
Foto oben: Lukas Haeuser


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