Lesezeit: < 1 Minute

Grabow (ots). Am Samstag streifte das Flusskreuzfahrtschiff „Gretha van Holland“ gegen 16 Uhr beim Manövrieren auf der Müritz-Elde-Wasserstraße vor dem Durchfahren der Rehberger Hubbrücke in Grabow mit dem Heck eine Rufsäule der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung und beschädigte diese.

Personen kamen nicht zu Schaden. Die Beamten der Wasserschutzpolizei Schwerin nahmen eine Schiffsunfallanzeige auf. Mit leichtem Sachschaden am Heck konnte die Tour am Sonntag in Richtung Schwerin fortgesetzt werden. Gegen 10 Uhr nahm die Fahrt der „Gretha van Holland“ ca. 500 Meter vor der Hechtsforthschleuse jedoch ein Ende.

Lese jetzt auch:  Stadtausbildungstag: Feuerwehr-Ausbildung gelingt nur gemeinsam
Das Freikommen gestaltete sich als äußerst schwierig

Das Schiff lief auf Grund und kam aus eigener Kraft nicht mehr frei. Der Bereitschaftsdienst des WSA Lauenburg veranlasste eine Schifffahrtssperre und ließ im betreffenden Abschnitt der Bundeswasserstraße zwischen der Schleuse Grabow und der Hechtsforthschleuse das Wasser anstauen.

Die Beamten der Wasserschutzpolizei Schwerin unterstützten anschließend die Besatzung des Fahrgastschiffes mit ihrer Einsatztechnik beim Freikommen. Dies gestaltete sich äußerst schwierig, da es in der Folge zu weiteren Festfahrungen kam.

Lese jetzt auch:  Drei Brände in einer Nacht - Polizei fasst mutmaßlichen Brandstifter

Gegen 14.25 Uhr konnte das Schiff schließlich vor der Hechtsforthschleuse gesichert werden. Ein Weiterfahrverbot wurde ausgesprochen und die Schifffahrtssperre wieder aufgehoben. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen derzeit.

Quelle: Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern
übermittelt durch news aktuell


Keine Beiträge mehr verpassen!

Wir schicken Dir aktuelle Eilmeldungen, Top-Themen und die neusten Beiträge des Tages per Mail. Kein Spam und nur so lange Du das willst. Jetzt für unseren kostenlosen E-Mail-Newsletter anmelden!

Lese jetzt auch:  Vollsperrung der Ortsdurchfahrt Segeletz – Sanierung beginnt