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Wittenberge. Zum Wochenstart lud die BBZ Berufsbildungszentrum Prignitz Unternehmen zu einer weiteren Informationsveranstaltung zum neuartigen dualen Studium in der Region Prignitz und dem Studienstandort Wittenberge ein. Die Veranstaltung leitete Dr. Sven Küchler, Bereichsleiter Bildung (kaufmännisch) am BBZ, der das neue duale Studienmodell in Kooperation mit der Fachhochschule Südwestfalen vorstellte.

Der Studiengang „Wirtschaft (B.A.)“ beginnt diesen Oktober und bietet der Region die Chance, einen Fachhochschulstandort in Wittenberge zu etablieren und Nachwuchskräfte in der Region zu entwickeln und zu halten. Neben dem aktuellen Stand informierte Küchler auch über den aktuellen Bedarf nach weiteren Plätzen seitens der Wirtschaft.

„Wir haben hier in der Region ein einmaliges Angebot“

Anschließend gab Rainer Zimmermann, Bereichsleiter Bildung (technisch) am BBZ, einen kurzen Ausblick über die weiteren geplanten Studiengänge ab 2020: Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Elektrotechnik und Maschinenbau. Danach ergriff der Bürgermeister der Stadt Wittenberge, Dr. Oliver Herrmann, das Wort und sprach von „einem Fortschritt für die Region“.

Er appellierte an die regionalen Unternehmen, das Angebot des dualen Studiums zu unterstützen. „Wir haben hier in der Region ein einmaliges Angebot, welches auch wahrgenommen werden muss, bevor es zu spät ist“, ermahnte Hermann. Lutz Lange, Vorstandsvorsitzender der WIW e.V. und Geschäftsführer des Freizeitparks Wittenberge hat bereits 15 Betriebswirte in den letzten Jahren am BBZ ausbilden lassen und bisher durchweg positive Erfahrungen gemacht.

20 Bewerbungen von motivierten jungen Menschen

Er betonte, dass das neue Angebot das duale Studium auf eine ganz neue Ebene stellt und Wittenberge als Studienstandort enorm aufwertet. „Das Angebot der international anerkannten dualen Studienabschlüsse mit den neuen Studiengängen der BBZ ist das Beste, was uns in der Region passieren kann. Das ist unsere Chance und Verpflichtung für die Wirtschaft in der Region und unser jeder Unternehmen“, so Lange.

Aktuell liegen dem BBZ mehr als 20 Bewerbungen von motivierten jungen Menschen vor, welche gern das Angebot des Studiums in ihrer Heimat wahrnehmen möchten.  „An den Studenten liegt es nicht. Nun muss der nötige Schritt der Unternehmen getan werden“, unterstrich Herrmann.

„Gebt den Leuten die Chance“

Karsten Korup, Vorstandsvorsitzender der WGE, der für sein Unternehmen sein Studenten bereits gefunden hat, meinte „Fast euch ein Herz und schickt junge Leute zum Studium ans BBZ und gebt den Leuten die Chance, in eurem Unternehmen den betrieblichen Teil im Rahmen des dualen Studiums zu absolvieren.“

Die Veranstaltung klang bei Kaffee und Snacks mit der Möglichkeit zu vertiefenden Gesprächen aus. So kamen geladene Interessierte am dualen Studium in direkten Kontakt mit der regionalen Wirtschaft.

Quelle: BBZ Berufsbildungszentrum Prignitz (inkl. Foto)


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