Grabow bei Meyenburg. Nachdem am 11. April die amtsangehörigen Feuerwehren des nördlichen Teils eine Übung durchführten, trafen sich nun die südlichen Feuerwehren des Amtes Meyenburg in Grabow zu ihrer Übung. Insgesamt 24 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Preddöhl, Gerdshagen und Grabow wurden am Freitag um 18.30 Uhr vom stellvertretenden Amtsbrandmeister Rüdiger Jach in das Übungsszenario eingewiesen.

Die Aufgabenstellung war der Wassertransport aus einem offenen Gewässer über eine lange Strecke und der Aufbau einer Wasserfront. Die Aufgaben hierfür wurden durch Rüdiger Jach verlost. Um 18.35 Uhr begann die Feuerwehr Grabow mit dem Aufbau der Wasserentnahmestelle an der ehemaligen Badeanstalt in der Dorfmitte. Hierzu brachten einige Kameraden die Tragkraftspritze in Stellung, während die anderen Kameraden mit dem Aufbau der Wasserleitung in Richtung L13 begannen.

An der Kreuzung zwischen Dorfstraße und L13 stationierten die Feuerwehrkameraden aus Preddöhl ihr Löschfahrzeug (LF10/6). Die Preddöhler gingen von hier den Kameraden aus Grabow mit ihren Schläuchen entgegen. Gleichzeitig errichteten sie auf der L13 mehrere Schlauchbrücken, sicherten diesen Bereich mit Verkehrsleitkegeln sowie Posten und führten die Wasserleitung in Richtung des Lagerplatzes der Agrargenossen Gerdshagen, wo das simulierte Feuer ausgebrochen war.

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Weitere Schlauchbrücken wurden von den Grabower Kameraden am Treffpunkt des Zusammentreffens der Preddöhler und Grabower Schläuche aufgebaut. Die im Fahrzeug der Feuerwehr Preddöhl befindliche Feuerlöschkreiselpumpe wurde zur Verstärkung des Wasserdruckes zwischengeschaltet.

Mittlerweile hatten die Kameraden der Feuerwehr Gerdshagen ihre Tragkraftspritze auf dem Gelände der Agrargenossenschaft, sowie eine Wasserfront, bestehend aus zwei Verteilern und fünf Hohlstrahlrohren, aufgebaut. Diese wurden von den restlichen Kameraden der drei Wehren mit jeweils einem Trupp (2 Mann) besetzt.

Auf Anweisung des Einsatzleiters und Amtsbrandmeisters des Amtes Meyenburg, Gerald Jach lief nach dem Befehl „Wasser Marsch“ über eine Entfernung von ca. 380 m zwischen der Wasserentnahmestelle und dem Brandort das Löschwasser. Auch der einsetzende Regen half den Einsatzkräften bei der Bekämpfung des „Brandes“.

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Nach Ende der Übung um 19.45 Uhr wertete Gerald Jach diese aus. Er war mit den gezeigten Leistungen mehr als zufrieden. Die gesetzten Ziele, Aufbau einer Wasserleitung über lange Wegstrecken und die Kommunikation über Funk wurden aus seiner Sicht erfüllt.

Quelle: Amt Meyenburg (inkl. Fotos)


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