Prignitz. Im Landkreis Prignitz begann am Montag wie vorgesehen die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (EPS) vom Boden aus. Die Kreisstraßenmeisterei fing im Raum Wittenberge damit an und setzte die Arbeiten im Amt Bad Wilsnack-Weisen fort. Es ist möglich, dass in Breese und in Gumtow die Arbeiten am Dienstag weitergeführt werden. Ebenso ist vorgesehen, in den befallenen Gebieten von Groß Pankow und Pritzwalk am Dienstag weiter zu arbeiten.

Ein zweiter Trupp absolvierte die EPS-Bekämpfung im Gebiet von Lenzen und begann in der Gemeinde Karstädt. Dort sowie im Raum Putlitz werden die Arbeiten am Dienstag fortgesetzt. Geplant ist, die Bekämpfung vom Boden aus im Landkreis bis zum Mittwoch abzuschließen.

Witterung: Luftbekämpfung noch nicht möglich

Für die ursprünglich geplante EPS-Bekämpfung beginnend am Mittwoch aus der Luft gibt es eine Verschiebung. Das Wetter macht hier leider einen Strich durch die Rechnung. Es fehlt die erforderliche Temperatur sowie die konstante Witterung, um das Bekämpfungsmittel aus der Luft wirkungsvoll auftragen zu können. Daher fällt die Befliegung vom 15. bis zum 17.Mai aus und wird auf den 20. bis 22. Mai verschoben.

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Der Landkreis Prignitz hat mit den betroffenen Kommunen im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen und koordiniert den Einsatz des Bekämpfungsmittels Dipel ES/Foray ES. Insgesamt sollen im Mai auf ca. 400 Hektar Flächen und Bäume behandelt werden. Das entspricht in etwa einer Größenordnung wie im vergangenen Jahr. Das Sprühen des Biozids erfolgt sowohl vom Boden (ca. 170 ha) aus als auch aus der Luft (ca. 230 ha).

Quelle: Landkreis Prignitz


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