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Prignitz. Ideale Flug- und Sprühbedingungen ermöglichten es, die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners aus der Luft am Dienstag gegen 11 Uhr abzuschließen. Der Helikopter nahm am Vormittag die Bereiche um die Stadt Perleberg, der Gemeinde Plattenburg und des Amtes Bad Wilsnack/Weisen in Beschlag. Ebenso wurden die befallenen Gebiete der Stadt Wittenberge und vereinzelt im Amt Lenzen-Elbtalaue besprüht. Mit insgesamt 12 Starts am Montag und Dienstag konnten etwa 230 Hektar aus der Luft bekämpft werden.

Noch offen sind Restarbeiten der Bekämpfung des EPS vom Boden aus. Diese wurden letzten Mittwoch unterbrochen. Michael Becker von der Kreisstraßenmeisterei hofft, am Donnerstag die noch ausstehenden Abschnitte abarbeiten zu können. Dazu gehören Bereiche in der Gemeinde Groß Pankow, in der Stadt Pritzwalk mit den Ortsteilen, in Breese, im Lenzener Leuengarten sowie auf dem Friehof in Wittenberge. „Das Wetter scheint am Donnerstag relativ berechenbar zu sein, so dass wir gegen Abend die Bekämpfung abgeschlossen haben könnten“, hofft Becker. Bislang haben die beiden Bodentrupps der KSM ca. 5000 Bäume behandeln können.

Bestimmte Auflagen sind einzuhalten

Der Landkreis Prignitz hat mit den betroffenen Kommunen im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen und koordiniert den Einsatz des Bekämpfungsmittels Dipel ES/Foray ES. Dieses Biozid ist von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bis zum 30. November 2028 zugelassen worden. Mit dem Einsatz sind bestimmte Auflagen wie etwa die Einhaltung der Abstandsflächen zu Gewässern, einzuhalten. Näheres dazu ist auf der Internetseite der Bundesanstalt zu finden.

Quelle: Landkreis Prignitz (inkl. Fotos)


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