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Perleberg. Als Vorgeschmack für die anstehende Europawahl am 26. Mai bot der Kreisjugendring Prignitz, unterstützt von der AG Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage des Gottfried-Arnold-Gymnasiums in Perleberg, dem Jugendmigrationsdienst Eva Migra sowie der Stephanus Stiftung, Kindern und Jugendlichen aus Perleberg und Umgebung die Möglichkeit, vorab ihre Stimme abzugeben und ein Kreuzchen zu setzen. Dazu wurde das Freizeitzentrum der Stadt Perleberg am Freitag zum Wahllokal für die junge Generation.

Im Rahmen der U18-Wahl wurde den „offiziell“ noch nicht Wahlberechtigten die Möglichkeit gegeben, das erste Mal wählen zu gehen und Demokratie zu praktizieren. Um einen Einstieg in das Thema Europapolitik zu bekommen, hatte Franziska Mäker einen Vortrag vorbereitet. Sie gab einen Überblick über die Europawahl, stellte die unterschiedlichen Parteiprogramme vor und klärte offene Fragen mit den Kindern und Jugendlichen.

Themen die Kindern und Jugendlichen wichtig sind

Mit der U18 Wahl soll den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werden, sich frühzeitig mit dem Thema Politik etwas intensiver zu befassen und den Stellenwert einer Wahl zu thematisieren.  Die Ergebnisse wurden wie bei der richtigen Europawahl gesammelt, ausgewertet und veröffentlicht.

Neun Tage vor der Europawahl stand dann für Perleberg, aber auch in den anderen U18-Wahllokalen der Prignitz fest, welche Parteien Kinder und Jugendliche gerne im Europäischen Parlament hätten. Im Ergebnis spiegeln sich die Themen wieder die Kindern und Jugendlichen wichtig sind.

U18 wirkt in zwei Richtungen

Landkreisweit lag die Sozialdemokratische Partei (SPD) mit der Alternative für Deutschland (AFD) mit 21,89% gleichauf. Gefolgt vom Bündnis 90/ Die Grünen mit 15,92%. Die weiteren Ergebnisse der U18-Wahl können unter www.u18.orgeingesehen werden.

„U18 wirkt in zwei Richtungen: Junge Menschen beschäftigen sich mit Politik und sie bringen ihre Positionen in die Politik ein. Das ist ganz im Sinne der Kinderrechte und unseres demokratischen Gemeinwesens“, sagt die Geschäftsführerin des Kreisjugendrings Prignitz Jessika Muhs und freut sich über die rege Beteiligung. 66 Kinder und Jugendliche hatten allein im Perleberger Freizeitzentrum ihre Stimme abgegeben.

Quelle: Stadt Perleberg (inkl. Foto)


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