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Wittenberge. Mit einem Festakt wurde am Mittwoch die Helmuth-Astl-Straße, in unmittelbarer Nähe des Werkes der Austrotherm Dämmstoffe GmbH, im Wittenberger Gewerbegebiet Nord eingeweiht. Die Umbenennung der Straße, die zuvor „Am Kuhberg“ hieß, würdigt das Schaffen und Engagement des leitenden Ingenieurs Helmuth Astl, der im Juni 2018 verstarb.

Helmuth Astl war als Projektleiter des österreichischen Dämmstoffherstellers federführend bei der Entwicklung des Produktionsstandortes in Wittenberge. Zur Einweihung kamen neben Austrotherm Eigentümer Peter Schmid, Gerald Prinzhorn, Geschäftsführer der Austrotherm Gruppe und Wittenberges Bürgermeister Dr. Oliver Hermann auch die Familie des Verstorbenen mit seiner Frau Yolanta und seinen Kinder Miriam und Jakob.

Wichtigkeit des Werkes für die Elbestadt

Peter Schmid und Gerald Prinzhorn erinnerten an Helmuth Astl, als einen langjährigen und loyalen Mitarbeiter und Freund. Die Rekordzeit, innerhalb derer das Werk in Wittenberge geplant und umgesetzt wurde, sei vor allem auch seiner akribischen und engagierten Arbeit zu verdanken, sagte Gerald Prinzhorn bei der Einweihung. Helmuth Astl hatte in seiner über dreißigjährigen Tätigkeit für Austrotherm auch das Stammwerk im Österreichischen Purbach und die Werke in Serbien und Rumänien mit aufgebaut.

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Dr. Oliver Hermann betonte zur Eröffnung die Wichtigkeit des Werkes für die Elbestadt. Austrotherm sei ein Symbol für den neuen Aufschwung des Industriestandortes Wittenberge. Die Umbenennung des Teilabschnitts der Straße „Am Kuhberg“ (von der Einmündung Hirtenweg bis zur Einmündung „Am Kypgraben“) in „Helmuth-Astl-Straße“, wurde am 22. Mai von den Stadtverordneten mehrheitlich beschlossen.

Weitere Investitionen sind im Gespräch

Der Wittenberger Produktionsstandort von Austrotherm wurde 2013 in Betrieb genommen. Das Unternehmen startete in Wittenberge mit 35 Mitarbeitern. Mittlerweile ist die Zahl auf 70 gestiegen und dank der guten Auftragslage wird bereits über weitere Investitionen nachgedacht. Erst vor wenigen Wochen, im Mai dieses Jahres, wurde im Werk eine neue Produktionsanlage für druckbelastbare und leistungsstarke XPS-Multilayer-Dämmplatten in Betrieb genommen.

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Die in österreichischem Familienbesitz befindliche Austrotherm Gruppe erzielte 2018 mit 1055 Mitarbeitern einen Umsatz von 359 Mio. Euro. Aktuell verfügt Austrotherm in 11 Ländern über insgesamt 22 Produktionsstandorte für Dämmstoffe. Neben dem Werk in Wittenberge ist der Dämmstoffpionier mit Unternehmen in Österreich, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Türkei und Ungarn vertreten.

Foto (v.r.): Austrotherm Eigentümer Peter Schmid, Gerald Prinzhorn, Geschäftsführer der Austrotherm Gruppe, Yolanta und Miriam Astl, Rainer Neumann, stellv. Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, Jakob Astl und Bürgermeister Dr. Oliver Hermann.

Quelle: Stadt Wittenberge
Foto: Martin Ferch


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