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Grabow (ots). In Kolbow bei Grabow sind mehrere Feuerwehren wegen eines brennenden Schweinestalls derzeit im Großeinsatz. In dem Stall sollen sich ersten Informationen zufolge mehrere Tausend Tiere befinden. Weitere Einzelheiten sind derzeit noch nicht bekannt.

Update 08.27 Uhr: Die Löscharbeiten dauern weiterhin an. Mehrere Feuerwehren aus der Region sind auf dem Gelände des Landwirtschaftsbetriebes im Einsatz. Ersten Informationen zufolge sollen bereits über 1.000 Schweine an den Folgen des Brandes verendet sein. In dem Großstall sollen sich bis zu 10.000 Tiere befunden haben.

Die Rettungskräfte versuchen derzeit, so viele Tiere wie möglich ins Freie zu bringen. Auf dem betreffenden Firmengelände befindet sich im Abstand von ca. 200 Metern zum Brandort eine Biogasanlage. Die Gefahr, dass das Feuer auf die Biogasanlage übergreifen könnte, besteht derzeit nicht.

Update 11.01 Uhr: Im Zusammenhang mit dem Großbrand einer Stallanlage in Kolbow bei Grabow dauern die Löscharbeiten weiterhin an. Neun Feuerwehren aus der Region mit knapp 80 Kameraden befinden sich derzeit im Einsatz.

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Im Zuge des Löscheinsatzes wurde ein Feuerwehrmann verletzt. Er wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Bei der betroffenen Stallanlage auf dem Gelände eines Landwirtschaftsbetriebes soll es sich um mehrere nebeneinander stehende Gebäude handeln, in denen zusammen bis zu 10.000 Schweine gemästet werden.

Zwei Stallgebäude sind derzeit vom Feuer direkt betroffen. Rund 1.500 Tiere kamen bislang um. Zurzeit besteht keine Gefahr für eine in der Nähe befindliche Biogasanlage. Im Zuge der Löscharbeiten musste die naheliegende Landesstraße 081 für den Straßenverkehr voll gesperrt werden.

Unterdessen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Update 13.18 Uhr: Der Großbrand in Kolbow bei Grabow konnte am Montagmittag durch die Feuerwehr weitgehend gelöscht werden. Aus noch ungeklärter Ursache brach kurz nach 06.30 Uhr in einer Stallanlage ein Feuer aus, bei dem nach bisherigen Schätzungen rund 2.500 Schweine verendeten.

Rund 3.500 Tiere konnten durch Einsatzkräfte und Helfer ins Freie gebracht werden und überlebten. Insgesamt elf Feuerwehren aus der Region mit über 100 Kameraden kamen zum Löscheinsatz. Die Feuerwehren haben zudem eine Gefahr für eine naheliegende Biogasanlage bannen müssen.

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Im Ergebnis wurden zwei Personen (ein Feuerwehrmann sowie ein Mitarbeiter des Betriebes) verletzt. Sie erlitten Rauchgasvergiftungen. Die Höhe des entstandenen Gesamtschadens ist noch nicht bekannt, sie könnte sich jedoch auf mehrere Hunderttausend Euro belaufen.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar, die Kriminalpolizei ermittelt diesbezüglich.

Quelle: Polizeiinspektion Ludwigslust
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