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Wittstock/Dosse. Baustaatssekretärin Ines Jesse hat sich am Dienstag in Wittstock/Dosse über den Stand der Sanierung in der Altstadt und über die weiteren Projekte in der Röbeler Vorstadt informiert. 

Ines Jesse: „Der Stadt ist es in herausragender Weise gelungen anspruchsvolle Architektur und den Erhalt historischer Bausubstanz zur Belebung der Innenstadt zu verbinden. Die Gäste der Landesgartenschau erleben den Stadtkern als urbanes Zentrum und sozialen Treff aller Bürgerinnen und Bürger. Die bisher bewilligten EU-, Bundes- und Landesmittel sind gut angelegtes Geld. Die nächsten großen Projekte, wie den Erhalt der Alten Tuchfabrik am Dosseteich und die geplante Umnutzung des ehemaligen Lokschuppens wollen wir auch unterstützen.“

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung wird weitere drei Millionen Euro für die Altstadtsanierung und den Stadtumbau bereitstellen. Die Stadt beteiligt sich mit 460.000 Euro an der Umsetzung der Vorhaben.

Städtebaulicher Denkmalschutz – Sanierungsgebiet Altstadt:

400.000 Euro Bundes- und Landesmittel für den Erhalt der historischen Bausubstanz, die Beseitigung von Leerstand und die Innenstadtstärkung, beispielsweise für die Sicherung der Stadtmauer und die Sanierung des Innenraums der Sankt-Marien-Kirche.

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Städtebaulicher Denkmalschutz – Sanierungsgebiet Alte Tuchfabrik:

100.000 Euro Bundes- und Landesmittel für die denkmalgerechte Sanierung und Wiedernutzbarmachung der Alte Tuchfabrik am Dosseteich zum Bildungsstandort.

Stadtumbau Teilprogramm – Aufwertung:

650.000 Euro Bundes- und Landesmittel unter anderem für die Planung des Umbaus des ehemaligen Lokschuppens, den Umbau der ehemaligen Schlosserei zum Jugend- und Kreativzentrum und die Herrichtung des öffentlichen Raums in der Röbeler Vorstadt.

Stadtumbau Teilprogramm – Sanierung, Sicherung und Erwerb (SSE):

2,1 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel für den Um- und Ausbau des ehemaligen Lokschuppens zu einem Kompetenzzentrum für Unternehmen.

Kleinere Städte und überörtliche Zusammenarbeit (KLS):

20.000 Euro Bundes- und Landesmittel unter anderem für Fertigstellung der Gesamtschulen Heiligengrabe und Meyenburg und der Kita Heiligengrabe. Die Stadt Wittstock ist Leadpartner einer Kooperation mit den Städten Pritzwalk, dem Amt Meyenburg und der Gemeinde Heiligengrabe, deren Ziel die Sicherung und Stärkung einer angemessenen Daseinsvorsorge sowie die Anpassung der sozialen Infrastruktur an die demografische Entwicklung ist.

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Wittstock hat seit 1991 rund 75,5 Millionen Euro Fördermittel aus mehreren Programmen für die Stadtentwicklung einschließlich Mittel der Europäischen Union erhalten. Mit rund 58 Millionen Euro wurden knapp 1.400 Wohnungen um-, aus- und neugebaut.

Quelle: Stadt Wittstock/Dosse (inkl. Foto)


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