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Wittenberge. Im Rahmen des Digitalsommers. der am 10. August in Wittenberge stattfindet, bietet das Event Besuchern und Bewohnern eine einmalige Möglichkeit auf Entdeckungsreise in der Innenstadt zu gehen. Denn abseits der Hauptveranstaltungsorte wie dem Bahnhofsempfangsgebäude, dem Vertias-Gewerbepark und des Ölmühlengeländes öffnen Stadt, Bauherren und private Eigentümer Gebäude die normalerweise verschlossen bleiben.

Der „Parcours zu verborgenen Orten“ lädt von 12 Uhr bis 15 Uhr alle Interessierten zu einem Blick hinter die Fassaden. Darunter auch das Gebäude in der Ernst-Thälmann Straße 10a, Wittenbergern besser bekannt als Sauersche Klinik. Dr. Gerhard Sauer hat in dem Gebäude in der ehemaligen Hohenzollernstraße im Oktober 1910 seine private Frauenklinik eröffnet. 1911 ließ er den Dachboden ausbauen, wobei Dachkammern und Dachgauben entstanden.

Gebäude prägt Stadtbild von Wittenberge

1934 ließ er die ursprünglich eingeschossige Holzveranda durch eine massive zweigeschossige Veranda mit Pultdach ersetzen.1937 wurde eine Verbindung zum Nachbarhaus Nr. 10 geschaffen, weil man eine Unterkunft für das Personal benötigte.1962, als das Gebäude schon den Krankenanstalten Wittenberge gehörte, baute man die Veranda zu Krankenzimmern aus. Von 1996 – 2009 wurde das Gebäude als Lehrlingswohnheim genutzt.

Das zweigeschossige Gebäude prägt durch seine dominante Eckstellung, akzentuiert durch den Dachturm sowie der lebhaften Fassade- und Dachgestaltung, den städtebaulichen Raum und trägt wesentlich zum repräsentativen Charakter des Heinrich-Heine-Platzes bei und ist stadtbildprägend. Dieses und weitere Gebäude können Interessierte am 10. August besuchen.

Stadtspaziergänge durch interessante Stadtviertel

Ab 12.30 Uhr starten zwei Stadtspaziergänge durch besonders interessante Stadtviertel Wittenberges. Das Jahnschulviertel in Bahnhofsnähe sowie das Packhofviertel und die Innenstadt stehen bei „Gebäude der Gründerzeit“ und dem „Zukunftsspaziergang“ im Fokus. Dabei können ausgesuchte Orte wie das Kinderheim, die Kneipe Heisterbusch und die ehemaligen Speichergebäude besichtigt werden.

Quelle: Stadt Wittenberge
Foto: Annegret Spillner


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