Pritzwalk. Neptun, der Gott der Meere und der Freibäder, hatte sich wohl mit seinem Kollegen vom Wetter abgesprochen: Besser hätte es nicht sein können zum 50. Geburtstag des Hainholzbades. Bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen feierten die Pritzwalker fröhlich.

Bis Neptun kam, ging es hoch her beim Turmspringen. 15 Springer hatten sich kostümiert an den Start begeben. Den Auftakt machte Tim als Erdbeere. Highlights waren Lara, die sich als Baby verkleidet hatte, die mutige Paula, die vom Fünf-Meter-Brett sprang, und Nathan, der als Harry Potter samt Umhang und Brille einen Salto vom Fünfer machte.

„Gelbe Säcke“ sprangen auch

Moderator Frank Möller, der Betriebsleiter des Hainholzbades, stellte jeden Teilnehmer vor. Die Darbietung wurde von der dreiköpfigen Jury am Beckenrand bewertet, ebenso wie die Kostümierung. Es sprangen „Gelbe Säcke“, eine Prinzessin und eine Piratenbraut, aber auch ein Klonkrieger und ein Wesen aus Atlantis. Die volle Punktzahl erreichte Nathan als Harry Potter, der somit als Sieger aus dem Springen hervor ging. Paula wurde Zweite, Lara Dritte.

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Ein aufgeregtes Raunen ging durch die Menge, als sich der Gott der Meere und der Freibäder mit seinen Häschern näherte. Schwimmmeister und Badleiter gingen in die Knie, um sich vor ihrem Herrn zu verbeugen. Neptun blubberte ein paar Worte – übersetzt von einem Helfer – dann startete er mit seiner eigentlichen Aufgabe.

Weiße Brühe bei der Taufe

So schnell konnte keiner gucken, wie die Häscher nach dem ersten Täufling griffen, um ihn ihrem Herrscher zuzuführen. Einer um den anderen musste die weiße Brühe schlucken, bevor er als neuer Untertan Neptuns seinen Namen bekam: „Niedliches Haibaby“ etwa oder „Furchtlose Seeschnecke“. Die Stimmung war toll.

Den ganzen Tag über konnten Interessenten im großen Becken ausprobieren, wie sich Neopren und Atemregler unter Wasser anfühlen. Geduldig zeigten Frank Jakobi, genannt Lally, und seine Kollegen, wie die Maske aufgesetzt und die Tarierweste angelegt wird. Das Tauchteam kam vom Tauchcenter D.I.V.E aus Parchim. Unterricht geben die Tauchlehrer nicht nur in Parchim und Schwerin, sondern regelmäßig auch in Pritzwalk.

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17 Spieler bei Volleyballnetz

Schon am Mittag schwitzten 17 Teilnehmer beim Volleyballturnier, alle unter 17 Jahre alt. In fünf Mannschaften ging es um die Punkte. Platz 1 belegte das Team „Gymnasium Pritzwalk“, Platz 2 die Mannschaft „Neptun“, Platz 3 „Die Teufelskinder“. Die Mannschaft „Die Letzten“ wurde Letzter. Später gab es noch ein Spaßturnier, bei dem die Mannschaften neu gemischt wurden. Dabei belegte das Team „VFV“ Platz 1, „Fahrwasser“ Platz 2 und „#könntemehrsein2.0“ Platz 3.

Quelle: Stadt Pritzwalk
Fotos: Beate Vogel


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