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Wittstock/Dosse. Die Landesgartenschau in Wittstock/Dosse befindet sich auf der Zielgeraden: Noch bis zum 6. Oktober 2019 können Besucher das Gelände besuchen und sich an den Pflanzen erfreuen. In der Stadtverwaltung laufen zurzeit erste Gespräche über die Nachnutzung des Ausstellungsgeländes und umliegenden Bereichen. Dabei steht vor allem die Vereinbarkeit der möglichen Varianten mit den Wünschen und Vorstellungen der Wittstocker Bürger im Vordergrund.

Erste Überlegungen, wie mit Parkflächen oder Straßenbereichen künftig verfahren werden könnte, haben irrtümlicherweise bereits eine Debatte unter den Wittstockern ausgelöst. Bei den bisher angesprochenen Möglichkeiten handelt es sich ausschließlich um Ideen, deren eventuelle Umsetzung zum jetzigen Zeitpunkt nicht beschlossen ist. Als Beispiel dient hier die Variante, die Straße Am Kyritzer Tor im Bereich zwischen Stadtmauer und Glinzebrücke als verkehrsberuhigten Bereich beizubehalten. Die oft in gleichem Atemzug fälschlicherweise genannte Kyritzer Straße schließt diese Überlegung nicht mit ein. Einhergehend zu diesem Vorschlag würde die dann wieder für den Fahrzeugverkehr geöffnete Bahnhofstraße die Verbindung von der Pritzwalker Straße/Ringstraße zur Kyritzer Straße gewährleisten.

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Stadtverwaltung nimmt Vorschläge entgegen

Ähnliches Diskussionspotential bietet der künftige Umgang mit dem zurzeit noch vollständig eingezäunten Gelände. Auch hier gibt es diverse Möglichkeiten, deren Machbarkeit und Sinnhaftigkeit intensiv geprüft werden muss. Die Stadtverwaltung ist deshalb gern bereit, Vorschläge entgegenzunehmen. Davon wurde in den vergangenen Tagen bereits durch Wittstocker Bürger Gebrauch gemacht. Die zumeist sachlichen Hinweise und Wünsche werden in die weitere Vorgehensweise mit einfließen. Nicht zielführend ist jedoch der unpersönliche und teilweise aus dem Zusammenhang gerissene Umgang  mit dem Thema in den sozialen Medien. Dieser wird von Seiten der Stadtverwaltung zwar verfolgt, aus Zeitgründen aber nicht kommentiert.

Die Stadtverwaltung Wittstock/Dosse ist bestrebt, die in Vorbereitungen der Landesgartenschau geschaffenen zahlreichen Verbesserungen auch künftig zum Wohl der Stadtgesellschaft zu erhalten. Die Spielplätze auf dem jetzigen Ausstellungsgelände bleiben auch nach der Laga erhalten. Der Zugang zum Bleichwall und zum Friedrich-Ebert-Park wird keinen Eintritt kosten. Dies setzt den sorgsamen Umgang aller Bürger mit den geschaffenen Werten voraus. All diese Eindrücke und Ideen werden in die Planung für die Zeit nach der Landesgartenschau mit einfließen, sodass die Stadt auch künftig noch von diesem einmaligen Erlebnis zehren kann.   

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» Vorschläge können Interessierte weiterhin unter j.dibbert@stadt-wittstock.de an die Stadtverwaltung senden.

Quelle: Stadt Wittstock/Dosse (inkl. Foto)


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