Wittenberge. Marcel Elverich verstärkt seit dem ersten Oktober dieses Jahres das Team des Projektes „Vielfalt als Chance“ im Bürgerzentrum Wittenberge. Das Projekt startete im März 2018 und ist auf drei Jahre befristet. Aufgabe ist die Vermittlung von Zuwanderern in Arbeit und Ausbildung. Hierbei gliedert sich die Projektarbeit in zwei Bereiche. Zum einen ist dies die Beratung und Begleitung von Zuwanderern. Ein zweiter Bereich widmet sich der Netzwerkarbeit, sprich der Absprache mit Bildungsträgern, Arbeitgebern, dem Jobcenter sowie Anbietern von Weiterbildungen, Sprachkursen und Schulungsmaßnahmen.

Seit Beginn des Projekts konnte das bestehende Team um Jens Lindner, Sabrina Borowski und Katrin Seehaus bereits 58 Männer und Frauen in Arbeit, sowie 24 weitere in Ausbildung und Studium vermitteln. Für die seit Oktober neu geschaffene Stelle, wie auch für eine Erweiterung der Stelle von Kartrin Seehaus, von bisher zehn auf nun 30 Stunden pro Woche, wurden weitere Mittel beantragt, bestätigte Marina Hebes, Stadtjugendpflegerin in Wittenberge. Marcel Elverich soll zukünftig Schnittstelle zwischen der Vermittlung, der Netzwerkarbeit und der Anlauf- und Beratungsstelle für Zugewanderte sein. Konkret gehe es um Fälle von Arbeits- und Ausbildungsabbrüchen.

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Die Ursachen hierfür seien vielfältig, so Elverich. Neben Sprachbarrieren seien dies auch kulturelle Unterschiede oder auch familiäre Probleme. Hier versuche er individuell zu beraten und auch zu vermitteln. Zudem bräuchten viele Personen auch Unterstützung beim Verständnis von Formularen und Anträgen. Gefördert wird das Projekt und die Anlauf- und Beratungsstelle mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds und vom Land Brandenburg. Die Richtlinie des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie ‚Vielfalt als Chance‘ unterstützt die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten in Gebieten des Stadt-Umland-Wettbewerbs (ESF-SUW). Wittenberge ist Lead-Partner des Stadt-Umland-Wettbewerbs im Mittelbereich Perleberg – Wittenberge.

Foto (v.l.): Sabrina Borowski, Katrin Seehaus, Marcel Elverich und Jens Lindner.

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Quelle: Stadt Wittenberge
Foto: Martin Ferch


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