Vortrag zur Baugeschichte der Wunderblutkirche

Bad Wilsnack. Die Pilgerkirche St. Nikolai in Bad Wilsnack thront über der Kurstadt wie eine große Glucke. Größe und Form faszinieren Betrachter seit Generationen. Da es keine Pläne und Zeichnungen aus der Bauzeit gibt, wird in zahlreichen Theorien und Legenden über die Entstehung der spätgotischen Backsteinkirche gerätselt. Am Mittwoch, 20. November, berichtet Bauforscher Detlef von Olk von den jüngsten Ergebnissen seiner Untersuchungen an der Wunderblutkirche.

Der Förderverein der Wunderblutkirche lädt herzlich zu dem Vortrag ein, der um 19 Uhr im Gemeindehaus beginnt. Herr von Olk begleitet seit nunmehr zwei Jahrzehnten die Sanierungsarbeiten an der Wunderblutkirche als Bauforscher. Er weiß wie kein anderer über alle historischen Baumaßnahmen und Umbauten Bescheid und kann die alten Backsteine förmlich zum Sprechen bringen. Anwesend werden auch einige der Handwerker sein, die seit drei Jahren den Dachstuhl und das Mauerwerk der Kirche sanieren. Zu erfahren ist, wie Theorie und Praxis Hand in Hand arbeiten.

Foto: Ein Gerüst ermöglicht aktuell tiefe Einblicke in das Mauerwerk des Südgiebels der Wunderblutkirche. Alte und neue Steine fügen sich zu einem Ganzen.

Quelle: Veranstalter (inkl. Foto)