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Perleberg/Berlin. Die Sternfahrt hat begonnen: Aus ganz Deutschland begeben sich tausende Traktoristen in die Bundeshauptstadt. Berlin wird am Dienstag zur „Trecker-Stadt“. Das sorgt auf den Straßen für mächtig Chaos.

Bauern wollen ein Zeichen setzen

Die Landwirte wollen gegen das Agrarprogramm der Bundesregierung demonstrieren und vor Ort ein Zeichen setzen. Sie sind auf dem Weg und werden schon am Montag viele Straßen blockieren – so auch in der Prignitz.

Perleberg dient dabei als großer Treffpunkt für Teilnehmer aus Westmecklenburg und alle angrenzenden Bundesländer. Am Nachmittag wird die Ankunft von vermutlich Hunderten Traktoren entlang der Bundesstraße 5 erwartet.

5000 Traktoren in Berlin erwartet

Die Teilnehmer fahren in Begleitung der Polizei, kommen aus Richtung Schwerin und übernachten in Perleberg, bevor es am frühen Dienstagmorgen auf der B5 weiter nach Berlin geht – ein Chaos auf den Prignitzer Straßen ist da vorprogrammiert.

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Noch ist nicht bekannt, wie viele Traktoren es letztlich sein werden, die an der Sternfahrt teilnehmen. 5000 sollen es schließlich in Berlin werden, wie das Bündnis „Land schafft Verbindung“ im Vorfeld mitteilte.

Route quer durch die Prignitz

Das ist eine der Routen quer durch die Prignitz: L14, L52, L83, L96, L99, L962, B5, B96, B102, B103, B107, B195 mit Wittstock/Dosse, Perleberg, Kyritz, Nauen, Pritzwalk, Wittenberge, Fürstenberg/Havel, Gransee, Löwenberg, Oranienburg.

So könnte es am Dienstag auf Deutschlands Straßen aussehen. / Foto extern: Facebook (nicht auf eigenem Server)

Der NDR berichtet über drei Startpunkte in Schleswig-Holstein: Schuby im Kreis Schleswig-Flensburg, Nützen im Kreis Segeberg und Hamberge im Kreis Stormarn. Die Konvois aus Schuby und Nützen sollen sich zunächst in Ratzeburg vereinen.

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Hunderte Teilnehmer aus Schleswig-Holstein

Dann fahren sie weiter Richtung Perleberg, wo auch der Konvoi aus Hamberge stoppe. Gemeinsam geht es dann weiter nach Berlin. Die konkreten Anmeldezahlen liegen laut dem NDR bei 240 in Schuby, 500 in Nützen und 400 in Hamberge.

Das Agrarprogramm der Bundesregierung, gegen das die Bauern protestieren, sieht unter anderem – mit Verweis auf den Umweltschutz – ein Verbot bestimmter Pflanzenschutzmittel vor, muss aber noch in Bundestag und Bundesrat beraten werden.

Erneutes Verkehrschaos zur Rückfahrt

Die Bauern fordern eine Aussetzung. Nach ihrer Auffassung sind die Agrarbetriebe und die regionale Lebensmittelproduktion in Deutschland gefährdet. Auf der Rückfahrt der Traktoristen ab Dienstagnachmittag kommt es dann erneut zu massiven Verkehrsbehinderungen.

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Quelle: Redaktion


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