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» Spenden an das Grenzlandmuseum in Schnackenburg und die Gedenkstätte in Lanz

Lanz. Zwei Vereine links und rechts der Elbe konnten sich am Mittwoch über einen Scheck in Höhe von je 500 Euro freuen. Für den Förderverein Grenzlandmuseum Schnackenburg nahm ihn der Vorsitzende Hans Windeck entgegen. Sein Pendant auf der anderen Elbseite Hans Borchert vom Förderverein der Gedenkstätte Friedrich Ludwig Jahn in Lanz freute sich ebenso über diese besondere Zuwendung. Die beiden Summen sind das Ergebnis des Erlöses von Spenden, die am 9. November anlässlich des Mauerfalls vor 30 Jähren  zusammenkamen. „Freiheit am Fluss“ hieß die gemeinsame Veranstaltung am Fähranleger in Lütkenwisch, die vom Evangelischen Kirchenkreis Prignitz, dem Landkreis Prignitz, der Gemeinde Lanz und der Stadt Schnackenburg ausgerichtet wurde. Sie stieß „hüben“ wie „drüben“ auf sehr großes Interesse. Hunderte von Menschen fanden zusammen, um beim Gottessdienst, am Kuchenbüfett oder einfach bei Begegnungen und Gesprächen an den 30. Jahrestag der friedlichen Revolution und der damit einhergehenden Öffnung des schier unüberwindbaren Grenzzaunes zu erinnern, aber auch um zu gedenken und zu feiern.

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Die Sparkasse Prignitz widmete diesem Ereignis einen Prignitztaler mit einem historischen Motiv. Der Taler zeigt die Ansicht von Lütkenwisch mit einem fallenden Grenzturm und einem Loch im Streckmetallzaun. Jeder Gast der Veranstaltung konnte als Erinnerung ein Exemplar aus Zinn mit nach Hause nehmen. Wer wollte, konnte einen Obolus für die beiden Fördervereine in Schnackenburg bzw. Lanz spenden. Das Sparschwein war am Ende des Tages mit 619 Euro gut gefüllt. „Ich freue mich, dass der Prignitztaler auf der Veranstaltung so gut ankam“, resümierte André Wormstädt, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Prignitz. „Wir haben den Betrag auf 1000 Euro aufgerundet“, führte er weiter aus. „Beide Einrichtungen dokumentieren deutsche Geschichte. Dies soll auch in Zukunft so bleiben, um für spätere Generationen die Erinnerungen wachzuhalten“, sagte er.

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Einen Prignitztaler diesem Ereignis zu widmen, fand Landrat Torsten Uhe als sehr schöne Idee. „Allein das große Interesse, in den Elbewiesen an historischer Stätte des Mauerfalls zu erinnern, habe gezeigt, wie wichtig den Bürgern von links und rechts der Elbe dieser Tag ist“, meinte Uhe. Das Übersetzen des Hannoverschen Landesbischofs über die Elbe und das parallele Musizieren der Posaunenchöre aus Lüchow-Dannenberg und der Prignitz habe ihn und viele andere sehr berührt und unterstrichen, dass viel zu erreichen ist, wenn man gemeinsam agiert.

Foto: André Wormstädt  (l.) und Torsten Uhe (r.) überreichten die Spende an Hans Borchert (2.v.l.) und Hans Windeck.

Quelle: Landkreis Prignitz (inkl. Foto)


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