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Parchim (ots). Mit mehreren Streifenwagen hat die Polizei in der Nacht zum Sonntag einen flüchtigen Autofahrer verfolgt und ihn nach rund 70 Kilometern auf der A19 bei Malchow stoppen können. Der 32-Jährige Fahrer sollte in Parchim von der Polizei kontrolliert werden, als er plötzlich auf das Gaspedal trat und davonfuhr.

Trotz mehrerer Anhalteversuche, flüchtete der Mann mit seinem Wagen in Richtung Lübz, Plau und Krakow am See. Dabei soll er mit bis zu 170 Stundenkilometern unterwegs gewesen sein und auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Zwischenzeitlich versuchte der Autofahrer mehrfach, Streifenwagen der Polizei von der Straße abzudrängen.

Alkohol, Drogen und keine Fahrerlaubnis

Letztlich gelang es der Polizei, das Auto in einer Baustelle auf der A19 bei Malchow zu stoppen. Nach dem Stillstand des Fluchtautos hatte der 32-Jährige den Wagen von innen verriegelt, sodass Polizisten die Scheibe der Beifahrertür einschlagen mussten, um an den Fahrer zu gelangen.

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Wie sich herausstellte, war der Mann alkoholisiert und stand einem Vortest zufolge unter Drogeneinwirkung. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,38 Promille. Eine gültige Fahrerlaubnis besitzt der Fahrer nicht. Zudem war sein Fahrzeug nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen bzw. versichert. In seinem Auto entdeckte die Polizei eine geringe Menge rauschgiftverdächtiger Substanzen.

Verfolgungsjagd mit sechs Streifenwagen

Bei den weiteren Überprüfungen wurde festgestellt, dass der Fahrer in der Vergangenheit bereits wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Kennzeichenmissbrauchs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgefallen war. Gegen den aus Parchim stammenden Mann wurde Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Trunkenheit im Straßenverkehr, Fahrens unter Drogeneinwirkung, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet.

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An der etwa 30 Minuten andauernden Verfolgungsfahrt waren sukzessiv bis zu sechs Streifenwagen der Polizei aus Parchim, Güstrow, Neubrandenburg und dem Autobahn und Verkehrspolizeirevier Stolpe beteiligt.

Quelle: Polizeiinspektion Ludwigslust
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