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Kyritz. Voll war am Mittwochabend der Saal der Kyritzer Wohnungsbaugesellschaft. Mehr als 40 Interessierte waren gekommen, um zu sehen, welche Ideen die Anwohner für ihren neuen Nachbarschaftstreff in der Werner Straße entwickelt hatten und wie sich die Landschaftsarchitekten Neumann Gusenburger aus Berlin die Umsetzung der Wünsche vorstellen.

Im November 2019 hatten Teilnehmer des Nachbarschafts-Projekt DiakommA die Anwohner zu ihren Wünschen für die Innenhofgestaltung befragt. Aus den Ergebnissen wurden dann im Dezember in einer Kreativwerkstatt von den Teilnehmenden und den Nachbarn konkrete Ideen entwickelt und in Modelle umgesetzt.

Wege laufen auf das Zentrum des Platzes zu

Landschaftsarchitekt Thomas Gusenburger präsentierte nun am Mittwochabend, wie das Areal aussehen könnte. Er betonte, dass es sein Ziel war, möglichst viele der Wünsche zu erfüllen. Schließlich solle der Nachbarschaftstreff eine Aufwertung für das gesamte Gebiet und dauerhaft gut erhalten werden.

So sind Sandwege geplant, umgeben von Obstbäumen, Beerensträuchern, Fliederbüschen und Rosenbögen. Die Wege laufen auf das Zentrum des Platzes zu. Dort stellt sich der Landschaftsarchitekt ein Rondell mit Rhododendron und einer Pergola vor, eingefasst mit aus kleinen Steinen frei gestalteten Bodenornamenten.

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Areal soll vor dem Befahren mit Autos geschützt werden

Weiterhin soll es einen großen Spielplatz mit selbst gebauten, individuellen Spielgeräten geben, bei denen auch die gewünschten Wasserspielmöglichkeiten und Schaukeln nicht fehlen sollen. Auch Kräuter- und Gemüsebeete sind geplant, dazu eine wettergeschützte Sitzecke, in der die Anwohner beispielsweise gemeinsam Kaffee trinken können. Selbstverständlich dürfen Bänke, Beleuchtung und Müllbehälter nicht fehlen. Die Wäschestangen können ebenfalls erhalten bleiben.

Das Areal soll vor dem Befahren mit Autos geschützt werden. Geplant sind Parkplätze, die mit Zaun und Hecke vom Spielplatz abgetrennt sind. Losgehen mit der Gestaltung wird es bereits im Februar. Dann werden einige wenige kleinere Bäume gefällt. Die größeren werden jedoch erhalten. Landschaftsarchitekt Thomas Gusenburger versichert: Es wird später mehr Bäume und Büsche geben als zuvor.

Nicht Firmen werden hier bauen, sondern die Menschen, die hier leben

Ab März soll eine Firma das Areal vorbereiten und bereits ab April ist vorgesehen, dass die Projektteilnehmer mit den ersten Arbeiten beginnen. Denn das ist das Besondere am Nachbarschaftstreff Werner Straße: Nicht Firmen werden hier bauen, sondern die Menschen, die hier leben. Nach und nach sollen sie ihren Innenhof so gestalten, wie sie es sich vorstellen. Bürgermeisterin Nora Görke hofft, dass sich möglichst viele Menschen aus dem Stadtteil aktiv beteiligen und auch auf den pfleglichen Umgang mit dem Neugeschaffenen achten.

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Begleitet und unterstützt werden die Teilnehmer bei dem für drei Jahre angelegten Projekt durch die Mitarbeiter von DiakommA, die Landschaftsarchitekten Neumann Gusenburger, durch die Kyritzer Wohnungsbaugesellschaft, den Quartiersrat, das Quartiersmanagement und die Stadt Kyritz.

Quelle: Stadt Kyritz (inkl. Foto)


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