Pritzwalk. Die Museumsfabrik Pritzwalk ist inzwischen ein fester Bestandteil des Kulturlebens der Stadt. Museumsleiter Lars Schladitz blickte kürzlich auf das vergangene Jahr zurück und wagte einen kleinen Ausblick auf die anstehenden Projekte im anstehenden Jahr. „Ich denke, wir sind mit dem Museum am Standort Tuchfabrik gut angekommen“, sagte er.

Die Einrichtung selbst hat sich im vergangenen Jahr nicht nur mit Vortragsreihen etabliert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums arbeiten regelmäßig mit den Schulen der Region für Lernprojekte zusammen, zuletzt im Kunstprojekt „Schwarz auf Weiß“ mit dem Pritzwalker Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium. Feste Termine sind der Museumstag, der Deutsche Mühlentag, die Museumsnacht und immer wieder neue Ausstellungen. So wurde am 3. Oktober die Ausstellung „Wendezeiten 1989 1990“ eröffnet, die ein gemeinsames Projekt mit der Partnerstadt Winsen/Luhe ist.

Verschiedene Module

Parallel wird die Dauerausstellung weiter aufgebaut, deren Module zu verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten nach und nach entstehen. Einige historische Tuchmaschinen wie die Kardiermaschine von 1912, sind in der Ausstellungshalle bereits montiert. Das bereits 1954 gegründete Museum werde immer weiter entwickelt: „Richtig fertig wird es nie werden.“ Das Museum verfüge laut Lars Schladitz inzwischen über 23 000 Sammlungsgegenstände, die freilich nicht alle gezeigt werden können.

Das nächste Projekt drehe sich um das Alltags- und Sozialleben in der Industriealisierung. Schwerpunkte werden das Vereinsleben, Ernährung und Landwirtschaft sowie die Plattdeutsche Sprache sein. Neben historischen Objekten sollen auch Videoinstallationen und Touchscreens zum Einsatz kommen. Es ist immer willkommen, wenn Pritzwalker die Sammlung des Museums mit ihren Schenkungen bereichern, so Lars Schladitz. Die für dieses Jahr geplante, große Sonderausstellung im Sommer soll das Hainholz beleuchten.

Quelle: Stadt Pritzwalk
Foto: Beate Vogel


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