Corona-Test in Perleberg: 34 Abstriche gehen am ersten Tag ins Labor

Perleberg. Mit der am Montag in Kraft getretenen neuen Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus in Brandenburg erfolgte eine Klarstellung in wichtigen Punkten der Rechtsverordnung vom 17. März. Das Land Brandenburg hat sich damit entschieden, das öffentliche Leben weiter herunterzufahren. „Völlig zurecht angesichts des tödlichen Verlaufs der Pandemie in Italien“, verweist Landrat Torsten Uhe auf die Bilder im Internet und im Fernsehen. Und weiter: „Ja, diese angewiesenen Maßnahmen verändern  drastisch unseren Alltag. Aber die Einhaltung dieser Regeln heute kann morgen schon Leben retten.“

Die am Wochenende in der Perleberger Rolandhalle aufgebaute Strecke zur Corona-Testung nahm pünktlich Montagfrüh ihre Arbeit auf. Unterstützt von drei ehrenamtlichen DRK-Mitgliedern wurden insgesamt 34 angeordnete Tests bis 14 Uhr durchgeführt. Das geplante Prozedere erwies sich als gut durchdacht, die zugewiesenen Bürger verhielten sich absolut diszipliniert. Getestet wurden ausschließlich Patienten, die vorab durch ihren Hausarzt per Fax angemeldet worden waren. Die Proben wurden am Nachmittag einem Labor in Schwerin zugestellt. Je nach Aufkommen kann das Ergebnis in etwa zwei Tagen vorliegen.

» Für den Dienstag liegen bereits weitere Anmeldungen niedergelassener Ärzte für eine Corona-Testung vor. Nach wie vor gibt es nur einen bestätigten Corona-Fall im Landkreis Prignitz sowie drei Verdachtsfälle.


Weitere Einschränkungen

Aufgrund der Corona-Entwicklung findet die Sprechstunde der Adoptionsvermittlungsstelle beim Landkreis Prignitz in Perleberg am 7. April nicht statt. Beratungssuchende können sich an folgende Rufnummer wenden: 03391/6885141.

Der Pflegestützpunkt in Perleberg bleibt vorerst bis zum 19. April geschlossen. Die Beratung geht telefonisch weiter unter 03876/713147 bzw. 03876/713615. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten findet man auf www.pflegestuetzpunkte-brandenburg.de.

Quelle: Landkreis Prignitz