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» Uhe und Wormstädt bedanken sich für Einsatz an der Corona-Teststrecke in Perleberg

Perleberg/Prignitz. Zur Unterstützung der niedergelassenen Ärzte richtete der Landkreis Prignitz in Perleberg an der Rolandhalle eine stationäre Corona-Teststrecke ein. Vom 23. März bis Dienstag wurden hier fast 700 Abstriche genommen. Vom ersten Tag an hatten sich ehrenamtlich DRK-Mitglieder bereit erklärt, freiwillig bei der Testung mit zu helfen. Täglich standen drei bis sieben DRK-Ehrenamtler hochmotiviert den Mitarbeitern des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes zur Seite.

„Ich zolle den DRK-Helferinnen und -Helfern höchsten Respekt und größte Anerkennung für ihren teilweise sehr anstrengenden Einsatz in den vergangenen zwei Monaten“, so Landrat Torsten Uhe am Dienstag. Viele Helfer wurden freigestellt von ihrem Arbeitgeber oder nutzten die coronabedingte Ausbildungspause, um sich einzubringen. „Ich danke den Arbeitgebern und allen Einsatzkräften vor Ort, die sich diesen ungewöhnlichen Herausforderungen stellten und mit Hingabe diese Arbeit meisterten“, bedankte sich Torsten Uhe bei ihnen.

Schwierige Zeiten schweißen zusammen

André Wormstädt, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Prignitz, bekräftigte dieses Dankeschön und schloss die Familien, die die über Wochen andauernde ehrenamtliche Arbeit der DRK-Helfer mitgetragen hatten, darin ein: „Schwierige Zeiten schweißen zusammen. Hier wurde eine verantwortungsvolle Arbeit geleistet, die zum Wohle der Prignitzer Bürgerinnen und Bürger entscheidend beigetragen hat.

Gerne unterstützen wir in diesem Zusammenhang die Anschaffung von 41 neuen Leichthelmen für die DRK-Bereitschaften, die bei Großschadenslagen zum Einsatz kommen, und hoffe aber gleichzeitig, dass diese lange ausbleiben werden.“  Der Landkreis ergänzte die Ausstattung der DRK-Bereitschaften mit neuen Schutzhandschuhen, die er ihnen zur Verfügung stellte.

Insgesamt 694 Abstriche bis zum letzten Tag

Die vom Landkreis eingerichtete stationäre Corona-Testung an der Rolandhalle in Perleberg schloss am 19. Mai. Die seit neun Wochen arbeitende Station wurde an 30 Tagen intensiv genutzt. Zu Spitzenzeiten wurden bis zu 70 Abstriche am Tag genommen. Bis zum letzten Tag erfolgten hier insgesamt 694 Abstriche, die die Arbeit der Hausärzte wesentlich entlasteten.

Marcus Bethmann, Leiter des Sachbereiches Brand- und Katastrophenschutz, stellte in Aussicht, dass der Landkreis auf sich verändernden Corona-Ereignisse jederzeit mit einer mobilen Strecke reagieren und die Testung wieder hochfahren könne.

Corona-Testungen laufen ab sofort über die niedergelassenen Ärzte, an die sich Patienten ohnehin zuerst wenden müssen, sollten sie Symptome aufweisen, die auf Corona-Erkrankungen schließen könnten. Außerhalb der Sprechzeiten können sich Bürger an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der bundesweiten Rufnummer 116 117 wenden.

Foto: Für ihren ehrenamtlichen Einsatz bedankten sich André Wormstädt (l.) und Torsten Uhe (r.) beim DRK mit neuen Leichthelmen und Schutzhandschuhen, die stellvertretend Marc Histermann, DRK-Bereitschaftsleiter in Pritzwalk, entgegennahm.

Quelle: Landkreis Prignitz (inkl. Foto)


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