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Parchim. Am Herrentag meldete sich die Verantwortliche einer Parchimer Pflegeeinrichtung gegen 20 Uhr telefonisch bei der Polizei und teilte mit, dass eine Bewohnerin gegen Mittag zu einem Spaziergang aufgebrochen ist und nicht wie üblich zum Abendessen wieder zurückgekehrt ist.

Die abgängige 51 Jahre alte Dame verfügte jedoch über ein Mobiltelefon, welches sie auch bei sich führte. Im Rahmen eines Telefonates wurde schnell klar, dass sie sich in hilfloser Lage befindet und nicht alleine zurück zur Pflegeeinrichtung gelangen wird.

Suche gestaltete sich relativ langwierig

Zum Aufenthaltsort befragt konnte sie lediglich mitteilen, dass sie sich auf einer Wiese befindet und in größerer Entfernung einen Kuhstall und Kühe auf einer Weide sehen kann. Es wurde ihr aufgetragen, den Standort zu halten, um die nun eingeleiteten Suchmaßnahmen nicht zusätzlich zu erschweren.

Letztlich gestaltete sich die Suche relativ langwierig. Trotz Ermittlung von Standortdaten, Einsatz eines Polizeihubschraubers und zeitweise drei eingesetzten Funkstreifenwagen, konnte die Gesuchte erst gegen Mitternacht, lange nach Einbruch der Dunkelheit, auf einer Wiese nahe Neu Matzlow von der Hubschrauberbesatzung gesichtet werden.

Die Dame wurde anschließend wohlbehalten, wenn auch leicht unterkühlt, in der Einrichtung an das Personal übergeben.

Quelle: Polizeipräsidium Rostock
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