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Perleberg. Eine 82 Jahre alte Perlebergerin benötigte aufgrund eines Problems mit einem Marder auf ihrem Dachboden einen Schädlingsbekämpfer. Hierzu rief sie eine Handynummer in dem Glauben an, dass es sich um einen örtlichen Schädlingsbekämpfer handelt. Bereits am Dienstag erschien ein Mann bei ihr, der Arbeitsbekleidung anhatte, aber keinerlei Firmenaufdrucke.

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Dieser ging auf den Dachboden und sah sich das Problem an. Als er wieder herunterkam, erklärte er der Frau, dass er eine Giftpatrone ausgelegt hätte und der Dachboden nur mit Atemschutzmaske betreten werden dürfe. Für seine Leistungen verlangte er über 300 Euro, die die Frau sofort bar bezahlen sollte. Da sie aber nicht so viel Bargeld parat hatte, bezahlte sie nicht sofort.

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Mit der ausgestellten Rechnung ging sie zu einem örtlichen Schädlingsbekämpfer, der sie unter anderem darauf hinwies, dass in der Rechnung zu hoch wäre und die Mehrwertsteuer nicht ausgeschrieben sei. Der Mann sah auf dem Dachboden nach, konnte aber keine Giftpatrone oder ähnliches feststellen. Daraufhin erstattete die 82-Jährige gestern eine Strafanzeige bei der Polizei.

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Quelle: Polizei


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