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Perleberg. Vor genau 600 Jahren wurde in Perleberg Frieden geschlossen. Der Perleberger Frieden von 1420 war ein internationales Fürstentreffen, bei dem es an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, am 23. und 24. August 1420, zu zwei Friedenschlüsse zwischen den Hansestädten Lübeck, Hamburg, dem Kurfürsten von Brandenburg und den Herzögen von Sachsen-Lauenburg kam.

Mehr als 500 Jahre lang bestimmt der Perleberger Frieden, dessen Urkunde sich im Stadtarchiv Lübeck befindet, die Geschichte Norddeutschlands ganz konkret mit – und wenn man bedenkt, dass die Vierlande und Bergedorf bis in die Gegenwart zu Hamburg gehören, dann tut der Frieden von Perleberg aus dem Jahr 1420 das eigentlich heute noch!

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Die originale Urkunde kann noch bis zum 30. August bestaunt werden. Da sie sehr licht- und klimaempfindlich ist, kann sie nur wenige Tage öffentlich ausgestellt werden.

Die Stadt Perleberg, dessen Bürgermeister Heinrich Dobberzin 1420 als Zeuge auf der Waffenstillstands-Urkunde vom 24. August genannt wird, verwahrt seither eine Ausfertigung des zweiten, bedeutsamen Vertrages in ihrem Stadtarchiv. In einer gemeinsamen Kabinettausstellung des Stadt- und Regionalmuseums und des Stadtarchivs Perleberg werden die Vorgeschichte und die Zusammenhänge dieses Fürstentreffens und seiner vertraglichen Ergebnisse näher beleuchtet. Die Ausstellung ist noch bis zum 4. Oktober 2020 im Stadt- und Regionalmuseum Perleberg, Mönchort 7-11 zu besichtigen.

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Quelle: Stadt Perleberg (inkl. Fotos)


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