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Wittenberge. Seit Montag sind die Tore der Prignitzer Badewelt wieder geöffnet. Grund für die Einstellung des Betriebes waren notwendige Dachbauarbeiten. Nach mehr als 20 Jahren wiesen die Brettschichtholzbinder im Dach der Schwimmhalle durch die besonderen klimatischen Bedingungen in diesem Raum zahlreiche Risse auf und wurden mit einer Risssanierung fit für viele weitere Jahre gemacht. Im Zuge der Bauarbeiten wurde außerdem das alte Folienkissendach abgebaut und ein neues Dach montiert.

Die Stadt Wittenberge, der Kultur-, Sport- und Tourismusbetrieb Wittenberge (KSTW) sowie der Betreiber der Schwimmhalle hatten zu einem gemeinsamen Pressetermin eingeladen. Constanze Stehr, stellvertretende Bürgermeisterin, freute sich über das Zurückgewinnen einer Normalität, auch unter den notwendigen Vorkehren in diesen Zeiten. In diesem Zusammenhang stellte Constanze Stehr die überregionale Bedeutung der Prignitzer Badewelt heraus und machte auf die finanzielle und zeitliche Punktlandung dieser umfangreichen Baumaßnahme aufmerksam.

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Dennis Kathke, stellv. Bauamtsleiter; Constanze Stehr, stellv. Bürgermeisterin, Christian Maasch, Geschäftsführer Wittenberger Bäder GmbH; Lutz Lange, Geschäftsführer Wittenberger Bäder GmbH; Jeannine Meierholz, Architekturbüro; W. Slaschjow, Vector Folitec GmbH (v.l.).

Optisch habe sich für die Besucher nicht viel verändert, erklärt Uwe Neumann, Werkleiter KSTW. Das neue Folienkissendach mit jetzt nur noch 16 Längskissen (zuvor 56 quadratische Folienkissen) wird durch die neue Stahlunterkonstruktion getragen. Die neuen Folienkissen absorbieren durch eine Bedruckung (von unten kaum zu sehen) das Sonnenlicht und verhindern somit ein zu starkes Aufheizen des Innenraumes im Sommer.

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Durch die Mehrlagigkeit der Folienkissen wird jedoch in der kalten Jahreszeit ein zu starkes Auskühlen der Schwimmhalle verhindert – das wird im Umkehrschluss Energiekosten sparen.
Die Geschäftsführer der Wittenberger Bäder GmbH, Lutz Lange und Christian Maasch, bedankten sich bei der Verwaltung und lobten die gute und flexible Zusammenarbeit aller beteiligten Partner.

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» Die Gesamtinvestition beträgt 1,4 Millionen Euro, davon sind 20 Prozent Eigenmittel der Stadt Wittenberge und 80 Prozent Fördermittel Stadtumbau Ost.

Quelle: Stadt Wittenberge
Fotos: Franziska Lenz


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