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Wittenberge. Der weitere Ausbau des Breitbandnetzes im Landkreis Prignitz, die Fertigstellung der A14 und die Anbindung der Region an den Deutschland seien aus Sicht der Partnerkommunen und Gemeinden des Regionalen Wachstumskerns Prignitz derzeit wichtige Ziele. Dies sagte Wittenbergers Bürgermeister Dr. Oliver Hermann am Montag bei der Übergabe des Staffelstabs. Wittenberge übernimmt für ein Jahr die Rolle als geschäftsführende Kommune.

Der Regionale Wachstumskern Prignitz besteht seit 2006 und sei nach wie vor ein wichtiges Element der Netzwerkarbeit in der Region, die ihrerseits maßgeblich für die vergangenen Erfolge verantwortlich war, sagte Hermann weiter.

Beim Thema A14 fordern die Partner, neben Wittenberge auch Perleberg, die Gemeinde Karstädt und die Wirtschaftsinitiative Westprignitz den schnellen Baustart für den Brückenabschnitt im Bereich der Elbquerung. Als eines der künftig größten Brückenbauwerke in Deutschland habe dies auch eine wichtige Signalwirkung für die gesamte Baumaßnahme. Schnelle Fortschritte müsse es zeitgleich auch beim Abschnitt Wittenberge – Karstädt, hier bei der Auslegung der Planungsunterlagen, geben.

Torsten Diehn, Dr. Oliver Hermann, Udo Staeck und Annett Jura (v.l.).

Neben dem Breitbandausbau steht derzeit auch eine zukünftig bessere Bahnanbindung der Elbestadt und damit auch der gesamten Region auf der Tagesordnung des RWK Prignitz. Im Rahmen des Zielfahrplanes „Deutschlandtakt“ wirbt Wittenberge derzeit für mehr Halte auf der Strecke zwischen den Metropolen Hamburg und Berlin. Hierfür benötigt der Bahnhof in Wittenberge eine zusätzliche Gleisanlage. Ein weitere wichtiges Thema sei der Ausbau der sozialen Infrastruktur, sagte Hermann.

Die Nachfrage nach Schul- und Kitaplätzen steige in der Region. Bei den notwendigen Investitionen wünschen sich die Partner mehr Unterstützung von Bund und Land. Neue Impulse erhält die Region bei den Themen Fachkräftesicherung und Unternehmensnachfolge. Laut Wirtschaftsförderer Christian Fenske und Torsten Diehn, Vorsitzender der WIW, wurden hierfür zwei neue Projekte auf den Weg gebracht.

Quelle: Stadt Wittenberge
Foto: Martin Ferch


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