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Wittenberge. Im Oktober soll der erste Spatenstich für die Elbquerung der A14 bei Wittenberge, an der Landesgrenze zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt erfolgen. Dies sagte Brandenburgs Verkehrsminister Guido Beermann am Montag. Beermann gehörte zusammen mit seinem Ministerkollegen aus Sachsen-Anhalt, Thomas Webel, zu den Gästen eines A14-Dialogs, zu dem die IHK Magdeburg und die IHK Potsdam, sowie die Wirtschaftsinitiative Westprignitz am Nachmittag in das Hotel & Brauhaus „Alte Ölmühle“ geladen hatten.

Wichtiger „Brückenschlag“ der Zusammenarbeit

Aktueller Anlass war am Vormittag die Fertigstellung des rund 8,5 Kilometer langen Abschnitts zwischen Colbitz und Dolle auf Sachsen-Anhaltinischer Seite. Neben beiden Verkehrsministern nahmen am Nachmittag auch Vertreter aus Wirtschaft und Verwaltung teil. Wittenberges Bürgermeister Dr. Oliver Hermann lobte die Veranstaltung als wichtigen „Brückenschlag“ der Zusammenarbeit beider Bundesländer mit einem gemeinsamen Ziel: Der Fertigstellung der A14. Deshalb sei die Ankündigung des Baustartes der Brückenquerung auch die wichtigste Botschaft des Tages.

Zeitlgeich drängte Hermann aber auch auf die zügige Fertigstellung des nachfolgenden Abschnitts auf Brandenburger Seite. Die Unterlagen für den Abschnitte zwischen Wittenberge und Karstädt lägen derzeit zur Prüfung bei der Planfeststellungbehörde, so Beermann. Bis Jahresende sollen sie ausgelegt werden. Baurecht soll frühestens Ende nächsten Jahres bestehen. Wittenberges Bürgermeister nutzte den Dialog aber auch um noch einmal für ein weiteres wichtiges Infrastrukturvorhaben in Wittenberge zu werben.

Hierbei geht es um eine bessere Fernzuganbindung des Wittenberger Bahnhofs an die Metropolen Hamburg und Berlin im Zuge des Zielfahrplans Deutschlandtakt. Hierfür benötigt die Elbestadt einen zusätzlichen Bahnsteig. Auch hier signalisierte der Verkehrsminister Entgegenkommen. Das Ministerium sei bereits in Gesprächen mit der DB Netze. Das Projekt sei nicht nur für Wittenberge sondern die ganze Region von großer Bedeutung.

Quelle: Stadt Wittenberge
Fotos: Martin Ferch


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