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Perleberg. Es ist viel passiert in den 30 Jahren seit der Wiedervereinigung. Die Ausstellung „Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel“ widmet sich dem Alltag der deutschen Einheit seit 1990. Die Erinnerung an die Jahre des Umbruchs Ost stand lange im Schatten der turbulenten und bildmächtigen Monate zwischen der friedlichen Revolution im Herbst 1989 und der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990. Bei vielen Menschen sind die Erinnerungen an die mausgraue Tristesse des DDR-Alltags mehr und mehr verblasst.

Die Ausstellung wird bundesweit in über 1.000 Städten und Gemeinden gezeigt. In der Kreisverwaltung in Perleberg, Berliner Straße 49, wird sie ab sofort zu den üblichen Öffnungszeiten bis zum Dezember zu sehen sein.

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Die Plakate erzählen von Neuanfängen und Aufbrüchen, von den Umbruchserfahrungen der Ostdeutschen, wie auch vom Willen, die Geschichte der SED-Diktatur aufzuarbeiten. Sie dokumentieren die Verzweiflung, die mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch und dem Anstieg der Arbeitslosigkeit einherging und die Verlusterfahrungen und Ängste, die die 1990er Jahre in Ostdeutschland prägten.

Themen sind unter anderem Abwicklung und Treuhand, Aufbrüche und Erkundungen, Ostalgie und Gemeinsamkeiten zwischen Ost und West, die Gleichzeitigkeit von Sanierung und Rückbau ostdeutscher Städte, die Situation der Frauen sowie die Jugendkultur zwischen Techno, Punk und Rechtsradikalismus.

» Auf den 20 Ausstellungstafeln verlinken QR-Codes auf Zeitzeugeninterviews des NDR. Autor der Ausstellung ist der Historiker und Publizist Stefan Wolle. Namhafte Fotografen wie Daniel Biskup, Paul Glaser, Harald Hauswald und Ann-Christine Jansson stellten die Bilder zur Verfügung. Herausgeber von „Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel“ sind die Bundesstiftung Aufarbeitung und der Ostbeauftragte der Bundesregierung.

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PPA/lkpr


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