Wittenberge. Die imposante Fahrzeughalle des Historischen Lokschuppens war in der vergangenen Woche Austragungsort eines Treffens der Baukulturinitiative Brandenburg. Diese hatte für ihr diesjähriges Treffen nach Wittenberge geladen. Im Mittelpunkt standen Fachvorträge und Diskussionen. Nach einer kurzen Eröffnung und  Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Oliver Hermann, der den Gästen die Entwicklung der Elbestadt in der jüngeren Vergangenheit näher brachte, stellte Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, den kürzlich erschienenen Baukulturbericht 2020/2021 vor.

Foto: Martin Ferch

Dieser legt in der aktuellen Ausgabe den Schwerpunkt auf der Entwicklung und Gestaltung öffentlicher Räume. Ein Thema das auch in der Elbestadt von aktueller Bedeutung ist. So referierte Wittenberges Bauamtsleiter Martin Hahn im Anschluss über die geplante Neugestaltung des Bahnhofs und des Bahnhofsumfeldes. Letztere wird mit zwei Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus 2020“ gefördert und soll Aspekte des städtebaulichen Denkmalschutzes, zukunftsweisender Mobilität und Klimaschutz miteinander verbinden.

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Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge

Geplant sind laut Martin Hahn, Leiter des städtischen Bauamtes, unter anderem Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge, die im Optimalfall mit einem Carsharing-System verbunden werden. Auch die Bushaltestelle und Abstellanlage für Fahrräder sollen künftig neu gestaltet werden. Ebenso ist geplant die Parkplatzsituation, die Wegeverbindungen und die Freiflächengestaltung zu verbessern. Einen Einblick bekamen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen im Anschluss bei einem Rundgang.

PPA/wb


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