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Prignitz. Die Zahlen an Corona-Fällen im Landkreis klettern weiter in die Höhe. Im Laufe des Donnerstags kam eine weitere bestätigte Infektion hinzu. Nach neuen Berechnungen und kleinen Korrekturen der Kreisverwaltung liegt die Sieben-Tage-Inzidenz derzeit bei 60,40. Es gibt aktuell 68 Erkrankte, ein Zuwachs von zwölf Personen gegenüber dem Vortag.


+++ Coronavirus in der Prignitz +++

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Mit über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gelten ab sofort zusätzlich Maßnahmen der Stufe zwei der vom Landeskabinett am Dienstag beschlossenen Umgangsverordnung. Auch das Gesundheitsamt in der Prignitz reagierte zeitnah auf die dynamische Corona-Entwicklung – logistisch und personell.

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Aus der Verwaltung werden oder wurden bereits zusätzlich zehn Mitarbeiter eingearbeitet und über das Jobcenter sechs neue Mitarbeiter für die Kontaktverfolgung bzw. Hotlinebetreuung gewonnen. Die Bundeswehr wurde ebenfalls angefordert und kann ab nächster Woche mit fünf Soldaten die Arbeit unterstützen. Die technischen und räumlichen Anforderungen sind dafür vorbereitet.

Corona-Teststelle zieht nach Wittenberge um

Die am 13. Oktober errichtete stationäre Corona-Teststelle an der Rolandhalle in Perleberg wird ab kommender Woche in Wittenberge in der Wahrenberger Straße 43 etabliert. Sie wird zunächst Dienstag und Donnerstag von 9 bis 14 Uhr arbeiten. Das Deutsche Rote Kreuz stellt erneut ehrenamtliche Kräfte für die Betreuung der Station zur Verfügung.

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Hier werden nur Bürger getestet, die vom Gesundheitsamt überwiesen worden sind.

Landrat Torsten Uhe appellierte am Donnerstag nochmals an die Bürger der Prignitz, die jetzt für die nächsten zehn Tage festgelegten Maßnahmen strikt einzuhalten. „Es liegt in unser aller Interesse, dass das Infektionsgeschehen wieder unter die Sieben-Tage-Inzidenz von 50 Neuerkrankungen je 100.000 Einwohner kommt, sonst müssten weitere verschärfte Regelungen erlassen werden“, sagte er.

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PPA/lkpr


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