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Falkenhagen. Klatschend landen die zerkleinerten Äpfel aus der Maschine auf den Spezialtüchern. Die Kinder aus dem Pritzwalker Hort „Kunterbunt“ treten hastig einen Schritt zurück. Dan Asse und sein Schwiegervater Günter Sasse schlagen die duftende Masse ein. Mit einem Brett wird das Paket von der nächsten Ladung getrennt, bis der Stapel gut einen halben Meter hoch ist.

Fotos (2): Beate Vogel

Im Hort „Kunterbunt“ stand an diesem Tag ein Fahrradausflug zur Prignitzer Hausmosterei von Dan Asse in Falkenhagen auf dem Kalender. Die Kinder kommen ins Staunen: In goldenen Bächen fließt der Saft beim Pressen aus der Apfelmasse, auch Maische genannt. „Muss da nicht Zucker dran?“, fragt ein Mädchen. Dan Asse verneint: „Die Äpfel haben genug Fruchtzucker.“

Trester dient als Tierfutter

Der Saft wird bei 78 Grad Celsius pasteurisiert und in Beutel gefüllt. So hält er sich. Später nehmen die Kinder in ausgepressten Reste der Apfelmasse in die Hand. Manche kosten auch mal: „Schmeckt wie getrocknete Äpfel.“ Dieser so genannte Trester wird übrigens nicht weggeworfen: Er dient als Tierfutter.

Hortleiterin Steffi Maaß und ihre Kolleginnen im Hort „Kunterbunt“ hatten für die Kinder ein vielseitiges Herbstferienprogramm auf die Beine gestellt. Jeden Tag lockte ein tolles Angebot. Ein Besuch im Streichelzoo und in der „Pritzwalker Museumswerkstatt“ war dabei, eine Schatzsuche und Schokoladenfondue. Sogar Schleim machten die Hortkinder an einem Tag. Der Besuch in der Mosterei stand am vorletzten Ferientag auf dem Plan.

PPA/pk


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