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Wittenberge. Die Arbeiten am SOS-Kinderdorf Prignitz sind weitestgehend abgeschlossen. Seit dem Beginn der Bauarbeiten im November 2018 wurden zusammen mit der ehemaligen Bonbon- und Zuckerwarenfabrik, insgesamt drei Altbauten an der Ecke Bürgermeister-Jahn-Straße und Schillerstraße ausgebaut und saniert.

Einrichtungsleiter Daniel Krause-Pongratz, Dr. Oliver Hermann und Architekt Benedikt Banniza pflanzten eine Gelbkirsche auf dem Hof (v.l.). I Fotos (8): Martin Ferch

Am Donnerstag luden SOS-Einrichtungsleiter Daniel Krause-Pongratz und Konstantin Bernitzki, Bereichsleiter Hilfen zur Erziehung, zu einem Blick in die neuen Räumlichkeiten. Neben Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung gehörte auch Bürgermeister Dr. Oliver Hermann zu den Gästen. Er bezeichnete den Ausbau als Projekt, dass es in sich habe.

Die erhaltenen Gebäude seien ein städtebauliches „Bonbon“, das Angebot eine wichtige Ergänzung in Wittenberge und SOS ein verlässlicher Partner in der Elbestadt. Möglich wurden die Sanierungsarbeiten durch eine vorhergehende Notsicherung eines der lange leerstehenden Gebäude, im Auftrag der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Wittenberge.

Konstantin Bernitzki, Bereichsleiter Hilfen zur Erziehung (r.) führte durch das SOS-Kinderdorf.

Der Ausbau und die Sanierung der Gebäude wurde mit 1,2 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln aus der Städtebauförderung unterstützt. Die Gesamtkosten lagen laut Daniel Krause-Pongratz bei rund 5 Millionen Euro. Das SOS-Kinderdorf Prignitz enthält Wohnräume für zwei Wohngruppen mit jeweils neun Kindern und eine Mutter-Vater-Kind-Einrichtung für fünf Elternteile und deren Kinder. Weiterhin verfügt der Gebäudekomplex über Werkstatt-, Atelier- sowie Verwaltungsräume und einen Begegnungsraum.

PPA/wb


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