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Prignitz. Unbekannte Täter sind in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag in die Corona-Teststation in Wittenberge eingebrochen, wie die Kreisverwaltung am Freitagmittag mitteilte. Die Polizei hat dazu bereits Ermittlungen aufgenommen. Bürgermeister und Amtsdirektoren in der Prignitz sowie Landrat Torsten Uhe verurteilen diesen Einbruch aufs Schärfste.

Unfassbar! Es kann nicht sein, dass mit diesem Einbruch die Arbeitsfähigkeit einer Corona-Teststation gefährdet wird, die in diesem Pandemiegeschehen eine substantielle Hilfe für hunderte Bürger durch die Erfassung von Infizierten darstellt. Die Täter müssen schnellstmöglich gefasst und bestraft werden.

Torsten Uhe, Landrat in der Prignitz

Der Landkreis würde nun alle Anstrengungen unternehmen, damit die Corona-Testungen am Dienstag planmäßig fortgesetzt werden können. Bei dem Einbruch kam es zu einer „mutwilligen Sachbeschädigungen und des Entwendens medizinischer Ausstattungen“, heißt es in der Mitteilung weiter.

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Zwei Todesfälle in der Prignitz

Aktuell sind im Landkreis 93 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind zur Meldung am Vortag acht Fälle mehr, wie die Kreisverwaltung am Freitagmittag mitteilte. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie registrierte das Gesundheitsamt 173 Infizierte in der Prignitz. Davon gelten inzwischen 78 als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis aktuell bei 60,40. Mittlerweile sind zwei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt.


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Im Nachbarkreis Ostprignitz-Ruppin gab es am Donnerstag 26 Neuinfektionen mit dem Coronavirus, wie die Kreisverwaltung bestätigte. Sechs Fälle seien demnach den Stephanus-Werkstätten in Wittstock zuzuordnen, unter diesen sechs Personen befinden zwei Personen, die in betreuten Wohnformen leben und eine Person, die im Fahrdienst arbeitet.

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Zwei Fälle gehören zum Ausbruchsgeschehen an der Stephanus-Kita in Kyritz. Zwei Fälle sind im Umfeld des Jugendamtes in Kyritz angesiedelt. Bei einem der zwei Fälle besteht eine Verbindung zum Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium in Kyritz. Zwei Fälle sind dem Infektionsgeschehen im Zusammenhang mit einer Bildungseinrichtung im Landkreis Prignitz zuzuordnen. Hiervon betrifft ein Fall die Lindenschule in Kyritz.

Vier Corona-Patienten im Krankenhaus

Es gibt aktuell vier stationäre Fälle im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, drei betreffen die Ruppiner Kliniken, einer das KMG-Klinikum in Kyritz. Alle Patienten befinden sich auf der Normalstation. Insgesamt gibt es damit 240 im Landkreis wohnhafte und mit dem SARS-CoV-2-Virus infizierte Personen. 128 davon gelten inzwischen als genesen.

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Kabinett berät über Maßnahmen

Das Brandenburger Kabinett berät seit Freitagmittag über die neue Verordnung zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie. Grundlage bildet der Beschluss der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel vom vergangenen Mittwoch. Die neue Eindämmungsverordnung für Brandenburg stellt Ministerpräsident Dietmar Woidke mit seinem Stellvertreter, Innenminister Michael Stübgen, und seiner Stellvertreterin, Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher, gegen 16 Uhr vor. Die Prignitzer Presse Agentur wird darüber berichten.

PPA/lkpr/lkopr/lb


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